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Zwettl bestätigt im Hit die Topform

Eines der ganz großen Spiele der Landesliga-Saison stand Freitag Abend in Zwettl auf dem Programm. Im Waldviertel-Derby war vor 900 begeisterten Zuschauern der ASV Schrems zu Gast. Zwettl wurde der Favoritenrolle gerecht, setzte sich durch Treffer von Jiri Novotny und einem Eigentor mit 2:1 durch, ist nach fünf Runden weiterhin ungeschlagen.

"Wir sind als Favorit ins Spiel gegangen und haben nur verlieren können", so Zwettls Helmut Lamatsch über die schwierige Ausgangslage. Zwettl nahm die Rolle aber an, spielte von Beginn weg stark, machte gehörig Druck. "Schrems hat in den ersten 25 Minuten keinen Ball gesehen." Die Gäste hatten allerdings mit erheblichen personellen Problemen zu kämpfen, musste nach 25 Minuten auch noch Peter Sulek wegen einer Verletzung auswechseln.

Eigentor bringt Zwettl in Führung

Die verdiente Führung der Zwettler fiel knapp vor der Pause. Nachdem Penz und Nemec schon früh Chance vernebelt hatten, war es ein Eigentor, dass die Fans jubeln ließ. Nach einem Querpass von Nemec rutschte Muhammed Cevik in den Ball, traf in die eigenen Maschen. "Leider haben wir in der ersten Halbzeit den Sack nicht zugemacht", haderte Lamatsch mit den vielen vergebenen Chancen.

Schrems fightet zurück

In Durchgang zwei sollte sich das Blatt wenden. Denn Schrems stellte ein wenig um, setzte auf eine Manndeckung gegen Vyhnalek und kam rasch zum Ausgleich. Nach einer Standardsituation zog Fabian Steindl volley aus der Drehung zum sehenswerten 1:1 ab. "Dann hat es eigentlich nicht mehr danach ausgesehen, dass wir den Dreier holen würden." Doch ein Energieanfall von Verteidiger Jiri Novotny sollte Zwettl doch noch den Sieg bringen. Er zog im 16er ab. Derart scharf, dass der sonst so starke Torhüter Ruso keine Chance hatte, den Ball zu halten. Viele Standardsituationen der Schremser in der Schlussphase sollte keine Ergebnisveränderung mehr bringen. "Über 90 Minuten hätte sich Schrems einen Punkt verdient gehabt. Sie haben mit ihren Mitteln wirklich ein gutes Spiel gemacht, sind nicht dafür belohnt worden. Die Punkte werden aber schon noch kommen", zollte Lamatsch dem Gegner Respekt.

Die Besten:

Zwettl: Jiri Novotny (Verteidiger), Frantisek Nemec (Stürmer).

Schrems: Fabian Steindl (Verteidigung und Mittelfeld)

 

 

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