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Retzer Arbeitssieg gegen Schlusslicht Mannersdorf

Der SC Retz ging gegen Mannersdorf als klarer Favorit ins Landesliga-Spiel. Doch die Hieblinger-Elf sollte sich vor 450 Zuschauer lange Zeit schwer mit dem Toreschießen tun. Erst fünf Minuten vor dem Ende sorgte Niklas Hacker mit einem schönen Treffer für die Entscheidung und vermieste damit Mannersdorfs neuem Trainer Marcus Pürk den Einstand.

Unter der Woche durfte man sich bei Schlusslicht Mannersdorf über die Bestellung eines neuen Trainers freuen. Marcus Pürk sagte zu, den Verein zu übernehmen und aus der Krise zu führen. Bereits in der Vorwoche hatte sich Mannersdorf gegen Scheiblingkirchen stark verbessert gezeigt. Dies setzte sich auch in Retz fort. Denn die Gäste beschränkten sich zwar fast ausschließlich aufs Verteidigen, dies taten sie aber mit Leidenschaft. "WIr hatten das Spiel in der ersten Halbzeit komplett unter Kontrolle. Wir haben uns auch viele Chancen erspielt, aber leider das Tor nicht gemacht", so Retz-Sektionsleiter Werner Mischling.

Späte Erlösung

Auch nach der Pause zeigte sich Retz überlegen, dennoch dauerte es lange, bis die Retzer Zuschauer in Jubel ausbrechen durften. Auch, weil Torhüter Patrick Novotny einen sehr guten Tag erwischte. "Er hatte zwei super Paraden, hat uns lange leiden lassen", so Mischling. In Minute 85 sollte aber doch die verdiente Führung der Retzer fallen. Nach einer herrliche Flanke von der linken Seite zog NIklar Hacker überlegt mit der Innenseite ab, traf zwischen zwei Verteidiger durch zum 1:0. "Gegen solche Gegner kann man nur verlieren. Zum Glück ist uns noch das Tor gelungen", atmete Mischling nach dem Schlusspfiff auf. Für Marcus Pürk war es zwar aufgrund der Niederlage ein misslungener Einstieg, die Leistung und Moral der Mannersdorfer Mannschaft gibt aber Auftrieb.

Die Besten:

Retz: Christopher Ledineg (Mittelfeld), Jakob Bichler (Verteidiger).

Mannersdorf: Patrick Novotny (Tormann).

 

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