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Spratzern knackt Ardaggers Abwehr

Mit einer kleinen Überraschung endete die Landesliga-Hinrunde. Denn der ASV Spratzern feierte daheim einen 1:0-Sieg über Ardagger. Ausgerechnet gegen jene Mannschaft, die in dieser Saison bereits zehnmal zu Null gespielt hatte. Doch diesmal war es Florian Benesch, der in der Nachspielzeit mit dem Goldtor Spratzern zum Sieg führte.

Die Gastgeber hatten vor der Partie mit einigen Problemen zu kämpfen. "Es haben sieben Stammspieler gefehlt. Ich habe meinen Jungs gesagt, dass keiner mit uns rechnen wird", so Spratzerns Trainer Wolfgang Janisch, der eine junge Mannschaft aufbot. Unter anderem mit Spielern, die noch nie in einer Landesliga-Startelf standen. Von Beginn an merkte man die Unerfahrenheit aber nicht. Denn Spratzern kam gut in die Partie. "Wir hatten sicherlich die besseren Chancen. Ardagger hat viel mit hohen Bällen probiert. Die haben wir aber sehr gut verteidigt, haben auch die zweiten Bälle gehabt", so Janisch, der vor der Pause zwei gute Möglichkeiten durch Florian Benesch und Dominik Heinzl sah. Beide scheiterten aber am guten Torhüter der Gäste.

Goldtor des Neulings

Nach der Pause war es zunächst Benesch, der die Führung am Fuß hatte. Ardagger war fast ausschließlich über Standardsituationen gefährlich. "Da weiß man, dass sie da richtig gut sind", so Janisch. Doch Spratzern verteidigte alles und kam knapp vor dem Ende noch zum Goldtor. Der eingewechselte Oliver Kruder setzte Benesch perfekt ein, der zog ins linke untere Eck zum 1:0 ab. Ein viel umjubelter Treffer, denn Ardagger kam nicht mehr in die Partie zurück, bezog die dritte Saisonniederlage. Und Spratzern festigte mit dem fünften Dreier der Saison einen Mittelfeldplatz. Positiv stimmt Trainer Janisch auch, dass viele junge Spieler aus der U23 in die Kampfmannschaft drängen. Wie etwa Benesch, der erstmals in der Startelf aufschien.

Die Besten:

Spratzern: Lukas Zöch (Sechser), Florian Benesch (Stürmer).

 

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