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SC Zwettl überrascht mit Auswärtssieg in Kilb

Der SC Zwettl hat am Mittwochabend in der 27. Runde der 1. NÖ Landesliga mit einem 2:1-Auswärtssieg beim SCU Kilb für eine echte Überraschung gesorgt. Die Waldviertler setzten sich durch den vollen Erfolg von der vorletzten Stelle der Tabelle ab und rückten zumindest vorübergehend mit 23 Punkten aus 25 Spielen auf Rang zwölf vor. Kilb hingegen bleibt nach der Heimniederlage bei 31 Zählern aus 26 Partien stehen und liegt damit weiter auf Platz sieben.

Ein Treffer von Roman Wermke bereits in der 4. Minute hatte den Gästen aus Zwettl vor rund 200 Zuschauern in Kilb eine frühe Führung eingebracht. Diese hatte bis ins Finish Bestand, ehe Kilb durch Tobias Mayerhofer in der 80. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich kamen. Doch der SC Zwettl zeigte Moral und belohnte sich in der 92. Minute durch den 2:1-Siegestreffer von Sebastian Thomas Penz.

Für Zwettl war es erst der zweite Sieg in der Frühjahrssaison nach dem 1:0-Heimerfolg gegen Schlusslicht ASK Mannersdorf am 1. April. Zuletzt hatte es sogar vier Niederlagen in Folge gegeben.

Zwettl-Coach Lamatsch: "Das tut uns gut"

Zwettl-Coach Ing. Helmut Lamatsch schilderte die Partie im Gespräch mit Ligaportal so: "Es war eine relativ ausgeglichene Partie in der wir durch einen Tormannfehler in Führung gehen konnten. Danach hätten wir durch einen Stangenschuss von Gregor Schmidt sogar erhöhen können, aber auch Kilb hat einige Sitzer gehabt. Nach der Pause hatten wir durch Sebastian Penz zwei gute Chancen, aber sonst hat Kilb wirklich viel Druck erzeugt und ist gefühlt zu 20 Standardsituationen gekommen. Nach dem Ausgleich stand die Partie dann auf Messers Schneide."

Doch diesmal hatte der SC Zwettl auch einen fast schon verloren geglaubten Faktor auf seiner Seite: "Wir haben zuletzt oft unglücklich verloren. Aber diesmal hatten wir das bessere Ende für uns. Ein wenig glücklich, weil es bei Kilb im Finish auch Elfmeter-Reklamationen gab. Aber dieser Sieg tut uns wirklich gut." 

Die Besten:

Zwettl: Jonas Schaupp (zentrales Mittelfeld), Gregor Schmidt