Vereinsbetreuer werden

Waidhofen und Kottingbrunn bieten unerwarteten Augenschmaus

Dass bei vielen Zuschauern, Spielern und Funktionären die Luft bereits ein bisschen raus ist, scheint aufgrund der gefallenen Entscheidungen in der Landesliga nur logisch. Und dennoch boten der SV Waidhofen und der ASK Kottingbrunn am Freitag Abend beim 1:1 ein äußerst ansehnliches Landesliga-Spiel. Bei dem Robert Ardelean bzw. Pavel Pilik für die Tore sorgten.

Die Positionen in der Landesliga sind großteils bezogen. "Trotzdem haben wir ein rassiges, flottes und schön anzusehendes Fußballspiel gesehen. Da war der ein oder andere Zuschauer sogar ein wenig überrascht", freute sich Waidhofens Obmann Andreas Hanisch. In Halbzeit eins duellierten sich die beiden Teams auf Augenhöhe. "Beide Mannschaften fanden gute Chancen vor. Die Torleute haben auf beiden Seiten jeweils zwei bis drei Hunderter gehalten." Es fehlten vor dem Pausenpfiff lediglich die Tore.

Endlich Tore!

Dies sollte sich in Durchgang zwei ändern. Kottingbrunn kam besser aus der Kabine, hatte mehr Ballbesitz und auch die besseren Möglichkeiten. "Da hat man irgendwie gespürt, dass bald etwas passieren wird", so Hanisch. Und so kam es auch: Nach einem Eckball brachte Robert Ardelean den Ball zum 1:0 für die Gäste im Tor unter. Danach erfing sich die Heimelf wieder, spielte wieder munter nach vorne. Und belohnte sich mit dem Ausgleich. Innenverteidiger Pavel Pilik zog aus rund 20 Metern ab, ließ Torhüter Mario Zocher keine Abwehrchance. "Eine richtige Kranate, da war nichts zu halten", so Hanisch. Beide Mannschaften spielten noch auf den Sieg, ein Treffer sollte aber nicht mehr gelingen. "Es war ein gerechtes Unentschieden. Das Pendel hätte in beide Richtungen ausschlagen können." Durch das Remis bleiben die beiden Teams weiterhin durch einen Punkt voneinander getrennt.

Die Besten:

Waidhofen: Pavel Pilik (Innenverteidiger), Milan Pastucha (Torhüter).

Kottingbrunn: Mario Zocher (Torhüter).