Vereinsbetreuer werden

SKN Juniors auch in Kottingbrunn in Torlaune

Die SKN St. Pölten Juniors haben sich auch am Freitagabend zum Auftakt der 28. Runde der 1. NÖ Landesliga erneut in Torlaune gezeigte. Die "Jungwölfe" feierten beim ASK Kottingbrunn einen 2:1-Auswärtssieg und sicherten damit ihren fünften Platz in der Tabelle weiter ab. Mit nunmehr 39 Punkten aus 26 Spielen liegen die SKN Juniors weiter nur hinter Aufsteiger USV Scheiblingkirchen-Warth, Vize-Meister Kremser SC, dem SC Retz und dem SCU Ardagger. Der ASK Kottingbrunn bleibt hingegen mit 31 Zählern aus 26 Partien weiter auf Rang sieben.

Die Hausherren waren vor rund 150 Zuschauern durch einen Treffer von Mario Guttmann nach nur fünf Minuten in Front gegangen, aber danach drehten die Gäste auf. Tore von Eron Terziu (20. Minute/direkter Eckball) sowie des eingewechselte Rene Dürnitzhofer (73. Minute) stellten die Partie noch auf den Kopf. Die "Juniors" erzielten damit zum fünften Mal in den letzten sechs Landesliga-Spielen zwei Treffer oder mehr. Nur bei der glatten 0:3-Schlappe am 20. Mai in Ardagger waren die SKN-Talente ohne Torerfolg geblieben.

Für den ASK Kottingbrunn gab es indes die dritte Partie in Serie ohne Sieg. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Kilb und dem 1:1-Remis beim SV Waidhofen/Thaya war nun auch gegen die zweite Mannschaft des SKN kein voller Erfolg vergönnt.

"Ein schmutziger Charakter-Sieg"

Juniors-Coach Goran Zvijerac meinte nach dem Schlusspfiff im Gespräch mit Ligaportal: "Wir haben sehr schlecht angefangen, auch weil wir mit einer ganz neuen Mannschaft beginnen mussten. Einen hohen Ball haben wir schlecht verteidigt und Kottingbrunn hat dies mit einem Volleytreffer zur Führung genutzt. Der Ausgleich war dann durch einen direkten Eckball von Eron Terziu aber Marke Tor des Jahres. In der Pause haben wir dann unser System umgestellt und damit Kottingbrunn ein wenig den Wind aus den Segeln genommen. Was man aber auch sagen muss: Der Platz war katastrophal und da ist es ganz schwierig Fußball zu spielen."

"Konter und lange Bälle sind eigentlich nicht meine Herangehensweise, aber okay. Das 2:1 durch den erst 17-jährigen Rene Dürnitzhofer war dann aus spitzem Winkel, nachdem wir zuvor sehr gut durchgesteckt haben. Am Ende war es ein schmutziger Charakter-Sieg. Aber es war gut, dass die vielen U23-Spieler gesehen haben, dass Wille, Kampfgeist und Disziplin ein Spiel entscheiden können", so Zvijerac.

Die Besten:

SKN Juniors: Rene Dürnitzhofer (Stürmer), Julian Wurzer, David Sauer