Sehr guter Herbst von Frankenfels - Entwicklung schreitet voran

"Nach den drei Zugängen von ehemaligen Spielern hatten wir uns im Sommer entschlossen einen Legionär abzugeben, beim Dirndl-Cup haben wir zwar noch schlecht gespielt, es lief aber immer besser und in der Vorbereitung haben wir nach der Umstellung viele Tore geschossen. Auch in die Meisterschaft sind wir mit dem 7:1 gegen Traisen sehr gut gestartet, im dritten Match gegen Scheibbs holten wir noch ein 1:2 auf und gewannen 4:2. Mein Team hat im Herbst viele Treffer erzielt, leider haben wir auch viele Tore nach Standards erhalten, daran kann man aber im Training arbeiten. Die Mannschaft hat immer Moral gezeigt und wir haben gegen Lunz und gegen Gresten ein 0:3 aufgeholt, gegen Gresten haben wir dann noch unglücklich verloren", umschreibt FCU Frankenfels-Trainer Martin Luger die Leistungen seines Teams in der abgelaufenen Hinrunde der 2. Klasse Alpenvorland.

Konkurrenzkampf im Team ist groß

"Nur das Spiel gegen Türnitz hat mich enttäuscht, im Nachbarschaftsderby haben wir schlecht gespielt und es nicht auf den Punkt gebracht. Zum Abschluss des Herbstes gelang uns dafür im Nachtrag im Derby gegen Alpenvorland ein 5:3 Erfolg. Der Vizeherbstmeister ist zwar nur ein Wort, man kann aber sehr stolz auf die Leistungen in der Hinrunde sein und es war ein sehr guter Herbst. Wir spielen nur mit einem Ausländer sowie zwei Auswärtigen und sonst Einheimischen, ich bin jetzt zwei Jahre hier und die Entwicklung schreitet immer besser voran", ergänzt der Coach von Frankenfels. Seine Mannschaft schloss die erste Saisonhälfte mit 22 Punkten an der zweiten Stelle ab, der Verein liegt nur drei Zähler hinter Herbstmeister Scheibbs.

Nach dem letzten Spiel im Herbst absolvierte die Mannschaft noch ein Abschlusstraining und ging danach in die Winterpause, da die Rückrunde erst Ende März startet, beginnt die Vorbereitung am Platz Anfang Februar. Es sind Tests am Kunstrasen und auch drei Spiele am Naturrasen geplant, zudem absolviert Frankenfels ein viertägiges Trainingslager in der Slowakei.

Im Kader wird es im Winter zu keinen größeren Veränderungen kommen, Dominik Tod wird Frankenfels höchstwahrscheinlich verlassen. Zwei Spieler können nach 10 Monaten Berufsschule wieder verstärkt einsteigen, die Mannschaft soll sonst zusammengehalten werden. "Wenn wir die Möglichkeit haben vorne mitzuspielen und die Chance auf den Aufstieg da ist, wollen wir diesen mit unserem Stamm an Spielern schaffen. Wir haben einen Kader von 17 Spielern und der Konkurrenzkampf ist groß, es gefällt mir, dass wir mit vielen Einheimischen spielen. Unser Ziel ist weiter ein Top 3 Platz, wir werden sehen, was im Frühjahr passiert", blickt Martin Luger abschließend auf die kommende Rückrunde.