Frankenfels vertraut Team der Hinrunde - Trainingslager steht bevor

Nach einem sehr guten Herbst gab es bei FCU Frankenfels keinen Grund, die Mannschaft zu verändern, in der Transferzeit kam es nur zu zwei Abgängen. Dominik Tod wechselte zu Kirchberg/P. und Daniel Stadlbauer dockte bei Hofstetten an. "Wir haben es nach den zwei Abgängen im Verein kurz diskutiert, es wurde die Entscheidung getroffen, ohne Zugänge in die Rückrunde zu gehen. Wir haben sehr viele junge gute Spieler, der Kader besteht aus 18 bis 19 Leuten und der Verein vertraut dem Team. Wenn wir den Titel schaffen sind wir glücklich, wenn nicht, ist natürlich auch beim Verein die Enttäuschung da, wir wollen es aber nicht mit aller Gewalt und drei Zugängen, sondern mit dieser Mannschaft schaffen. Wir sind auf einem guten Weg und wollen mit unserem Team ein Ausrufezeichen setzen", erklärt Trainer Martin Luger.

Drei Tests absolviert

Anfang Februar startete der Tabellenzweite der 2. Klasse Alpenvorland in die Vorbereitung auf das Frühjahr, in der ersten Woche absolvierte das Team noch kein Testspiel und am 15. Februar schlug Frankenfels Maria Anzbach mit 4:1. Am 21. Februar verlor man gegen Krummnussbaum mit 0:4, auswärts auf Naturrasen traf man dabei auf einen guten Gegner, der sich im Winter mit sechs, sieben Spielern verstärkte. "Am vergangenen Samstag war das Spiel gegen Neulengbach von uns bis zur 60. Minute sehr gut, unser Team gab die Partie aber durch drei unnötige Tore und dabei zwei Elfmeter innerhalb von sieben Minuten aus der Hand. Uns gelang danach nur noch der Anschlusstreffer zum 2:3, auch dieser Test hat einige Sachen aufgezeigt", blickt Coach Luger noch einmal auf den bisher letzten Test zurück.

Nun geht es von Donnerstag bis Sonntag auf Trainingslager in die Slowakei, dabei stehen vier Einheiten und ein Trainingsmatch am Programm. Am 15. März spielt Frankenfels dann noch gegen Göstling, ehe die Frühjahressaison startet. "Wir haben sehr disziplinierte Spieler und konnten daher gleich zu Beginn der Vorbereitung voll los starten. Wir haben zunächst noch die Ausdauer verbessert, in den letzten Wochen hatten wir durch die Kooperation mit Hofstetten einen halben Kunstrasenplatz in Ober-Grafendorf zur Verfügung. In den Bereichen Spritzigkeit und Schnelligkeit gilt es jetzt noch aufzuholen, wir haben aber noch drei Wochen Zeit und können dann voller Elan in die Rückrunde gehen", umschreibt Frankenfels Trainer das Trainingsprogramm bis zum Beginn der zweiten Saisonhälfte.