Kein Sieger in Texingtal

Der UFC Texingtal und Krummnussbaum trennten sich am letzten Spieltag der 2. Klasse Alpenvorland vor der Winterpause mit einem 2:2-Remis. Vier verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein.

„Die Ausgangsposition war schlecht“, sagt Krummnussbaum-Trainer Josef Lagler nach der Partie gegen Texingtal. „Ich musste neun Ausfälle kompensieren, für uns war der Punkt sehr wichtig.“ In der 13. Minute waren es die Gastgeber aus Texingtal, die in Führung gingen: Krummnussbaum verlor einen Zweikampf im Mittelfeld, Texingtal fuhr einen schnellen Konter, den Szabolcs Horvath erfolgreich abschloss. Die Antwort der Gäste ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur sieben Minuten später glückte ihnen der Ausgleich. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld kam David Hofbauer an die Kugel und traf aus halbrechter Position, elf Meter vor dem Tor ins lange Eck – die Partie war wieder offen. „Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen“, sagt Lagler. „Wir waren defensiv gut organisiert und haben immer wieder Räume vorgefunden.“

Krummnussbaum rettet in letzter Minute Punkt

Den nächsten Treffer markierten wieder die Hausherren: Emanuel Sturmlechner trat zum Elfmeter an, behielt die Nerven und brachte sein Team erneut in Führung. „Das war ein klarer Elfmeter, darüber braucht man nicht zu diskutieren“, sagt Lagler, dessen Team nicht aufgab und in der letzten Minute der regulären Spielzeit den 2:2-Endstand erzielte. Andreas Strunz brachte den Ball nach einem Freistoß von der Mittellinie an Deian Pecarov an. Dieser verlängerte ihn per Kopf über die Linie. „Es war ein gerechtes Unentschieden. Texingtal hatte leichte spielerische Vorteile und hätte einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen. Meine Mannschaft hat aber eine tolle Moral bewiesen“, fasst Lagler zusammen.

Dieser Bericht basiert auf einem Interview mit Krummnussbaum-Trainer Josef Lagler.

 

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