Scheibbs peilt erneut die Spitzenplätze an

Die coronabedingt abgebrochene Saison traf den SV Scheibbs hart. Die Mostviertler lagen zum Zeitpunkt des Abbruchs mit drei Punkten Vorsprung auf Platz eins der 2. Klasse Alpenvorland. Die Zwangspause nutzte man nun, um die heimische Infrastruktur auf Vordermann zu bringen. So wurde der Rasen saniert und eine vollautomatische Bewässerungsanlage installiert. Auf dem frisch erneuerten Grün will man auch in der kommenden Spielzeit vorne mitspielen, die Top drei sind das Ziel.

 

"Schade, dass die bereits gespielte Halbsaison am Ende keinen Wert hatte", blickt Scheibbs' Sportlicher Leiter Erich Mühlbacher zurück. "Wir waren Erster, die Wintervorbereitung lief gut, dann kam leider der Abbruch. So hatte das ganze für uns einen ziemlich negativen Anteil", resümiert er. Die Saison sei seiner Meinung nach zu früh abgebrochen worden, betont Mühlbacher. "Man hätte erst einmal alles auf Eis legen können. Einen vollständigen Abbruch hätte man auch später noch vollziehen können", führt er aus. 

Dennoch sei man froh, dass "am Ende alle Spieler geblieben sind", betont Mühlbacher. "Es gab ja eine Zeit lang einen kleinen Hype um den Tennissport, weil das die erste Sportart war, die nach dem Lockdown wieder erlaubt wurde", erklärt der Sportliche Leiter. So habe man kurz Sorge gehabt, dass es Spieler geben könnte, welche das runde Leder gegen das Racket tauschen. "Das blieb aber glücklicherweise aus", ist Mühlbacher froh. 

Weg mit einheimischen Spieler soll fortgesetzt werden

Seit rund drei Wochen läuft bei den Scheibbsern wieder der Trainingsbetrieb. "Die Einheiten sind gut besucht, wir haben immer um die 20 Leute am Training", freut sich Mühlbacher. Neue Gesichter sieht man dort jedoch keine. Bei der Mannschaft von Trainer Josef Lagler gab es weder Zu- noch Abgänge zu verzeichnen. Zwar seien zahlreiche Legionäre angeboten worden, doch man wolle "den Weg, nur mit einheimischen Akteuren zu spielen, weitergehen", betont Mühlbacher. "Wir haben unser Geld stattdessen anderweitig investiert. In der Corona-Pause wurde unser Spielfeld saniert und zudem eine vollautomatische Bewässerungsanlage installiert", lässt er wissen. 

Das Ziel für die neue Saison sind erneut die Spitzenplätze der 2. Klasse Alpenvorland. "Wir wollen vorne mitspielen, die ersten drei Plätze anvisieren. Ob es am Ende für ganz vorne reicht, werden wir am Saisonende sehen", erklärt Mühlbacher. Zu den weiteren Favoriten auf den Platz an der Sonne zählt er neben dem SV Türnitz auch die USG Alpenvorland sowie den SC Gresten. Auch der ASK Wilhelmsburg, der sich freiwillig aus der Gebietsliga zurückgezogen hat, sei ein Geheimfavorit. "Am Ende wird es wohl eine ganz enge Sache, denn alle Teams in der Liga sind gut aufgestellt", so Mühlbacher abschließend.

 

Zugänge:

keine

Abgänge:

keine

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