Spielgemeinschaft in Hohenberg und St. Aegyd für stabile Zukunft

Mit Beginn der Meisterschaft gibt es in der 2. Klasse Alpenvorland die Spielgemeinschaft Hohenberg/St.Aegyd. Dabei wurden die Kader der zwei Mannschaften zusammengelegt, um so ihre sportliche und wirtschaftliche Zukunft zu sichern. Beide bleiben jedoch weiterhin als eigenständige Vereine mit separaten Vorständen bestehen, wobei die intakten Sportanlagen abwechselnd als Heimspielstätte genutzt werden. Nach zehn Runden belegt die neu zusammengestellte Möderndorfer-Truppe mit sieben Zählern Tabellenrang acht.

 

SG-Cheftrainer Robert Möderndorfer geht es in erster Linie darum, rasch eine Mannschaft zu formen: „Die Burschen haben das fußballerisch toll gemeistert, auch der Teamgeist stimmt. Als Spieler war ich selbst viel unterwegs und habe halb Niederösterreich gesehen, aber selten so eine Stimmung wie hier erlebt. Wir sind quasi 30 Hawara. Von den Ergebnissen her gibt es noch Luft nach oben, wobei wir die Vorderen immer wieder an den Rand einer Niederlage gebracht haben. Wir sind konkurrenzfähig, müssen aber weiter nach vorne schauen und Punkte holen.“ Zum Saisonverlauf meint er: „Bei der Auslosung hatten wir Glück mit den frühen Derbys vor unserer tollen Heimkulisse. Dann gab es zwei Geisterspiele und die letzte Partie ist überhaupt ins Wasser gefallen.“ Positive Coronafälle hätte es im Verein leider auch gegeben: „In der Sommervorbereitung hat es einen erwischt, wobei aber keine anderen Spieler angesteckt wurden. Nach dem letzten Meisterschaftsspiel haben wir uns jedoch alle in Quarantäne begeben, weil sich erneut ein Spieler infiziert hatte.“

Seit Monaten vom Verband hintenangeschoben

Den Meisterschaftsstopp sieht der SG-Trainer positiv: „Ich hätte die Saison schon früher unterbrochen, weil für mich jedes Geisterspiel wie ein Training mit Dressen ist. Für die Vereine ist die Unterstützung der Zuschauer wichtig, deshalb ist es um das Derby gegen WSV Traisen schade, das ja auch ein Geisterspiel war. Fußball ohne Zuschauer ist für mich als Sportbegeisterter ehrlich gesagt ein Schaß.“ Infos darüber, wie es weitergeht, bekomme man vom Verband kaum, auch Termine würden bislang keine feststehen. „Wir wissen nichts“, so Möderndorfer. „Wir werden seit zwei Monaten hintenangeschoben, wobei der ÖFB wohl auch nicht mehr wissen wird. Ich persönlich hoffe im Frühjahr auf so viele Spiele wie möglich, ob als halbe Saison oder per Quotientenregelung. Für uns ist das nicht wichtig, da wir nicht um den Aufstieg mitwirken. Hauptsache wir spielen, da im Kalenderjahr 2020 schon so viele Begegnungen ausgefallen sind.“ Transfers seien im Winter keine geplant: „Es wird keine Abgänge geben, derweil passt alles im Verein. Auch keine Zugänge, weil ein Transfer leider geplatzt ist aufgrund der Unsicherheit im Frühjahr. Aktiv werden wird jetzt nicht mehr suchen.“

NU 

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