Leitzersdorf hat Hoffnung auf ganz oben noch nicht aufgegeben

Nach Platz 5 in der Saison 2017/18 in der 2. Klasse Donau startete USV Leitzersdorf mit zwei 0:2 Niederlagen in die laufende Meisterschaft, die Mannschaft kam aber im Laufe der Hinrunde auf Touren und etablierte sich unter den Topteams der Liga. Im Finish musste man sich daheim gegen Würnitz und Tulbing geschlagen geben, nach der ersten Saisonhälfte liegt der Verein mit 24 Punkten auf Rang 6. "Zufrieden können wir insgesamt mit dem Herbst nicht sein, wir haben es in den letzten zwei Spielen vergeigt. Die sechs Siege in Folge Mitte des Herbstes waren sehr in Ordnung, wir sind noch nicht so weit entfernt von ganz vorne", lautet die Bilanz von Leitzersdorfs sportlichen Leiter Alfred Paxa.

In Verhandlung mit potentiellen Spielern

"Bei der Chancenauswertung gab es bei uns im Herbst das größte Manko, beim Abschluss haben wir sicher Potential und auch taktisch sind noch Verbesserungen möglich. Unser Trainer arbeitet permanent daran, wir hoffen in diesen Bereichen noch zulegen zu können", ergänzt Paxa. Im Jänner nimmt Leitzersdorf an zwei Hallenturnieren teil, Mitte Januar geht die offizielle Vorbereitung beim Tabellensechsten los und sechs Tests sind geplant.

Derzeit ist Zeit, um kleinere Blessuren auszukurieren, Andreas Suppan hatte sich im ersten Saisonmatch gegen Rust nach wenigen Minuten einen Kreuzbandriss zugezogen, er wird auch noch im Frühjahr ausfallen. "Auf dem Transfermarkt werden wir noch aktiv werden, mit potentiellen Spielern stehen wir schon in Verhandlungen, noch ist aber nichts fixiert", erklärt Leitzersdorfs Sektionsleiter.

Angesprochen auf die Ziele für das Frühjahr und die Kandidaten auf den Meistertitel in der 2. Klasse Donau meint Alfred Paxa: "Wir haben in den letzten Jahren im Frühjahr immer stark gespielt und hoffen darauf, nach einer guten Vorbereitung erfolgreich in die Rückrunde zu starten. Die Hoffnung auf ganz oben haben wir noch nicht aufgegeben. Großmugl hat eine sehr kompakte Mannschaft, ich glaube aber, dass jede Mannschaft, die nach der Hinrunde da oben steht, noch Chancen hat. Man hat schon im Herbst gesehen, dass jeder jeden schlagen kann, auch im Frühjahr wird es ähnlich sein und es ist noch für alle Mannschaften, die im oberen Tabellenbereich landeten, möglich, am Ende an erster Stelle zu liegen."

 

 

 

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