Kameradschaft soll gestärkt werden - Zeiselmauer setzt vermehrt auf eigene Spieler

Mit 55 Punkten schrammte SV Zeiselmauer in der Saison 2017/18 knapp am Gewinn der Meisterschaft vorbei, vier Punkte fehlten am Ende auf Göllersdorf. In der laufenden Saison gewann die Mannschaft nach einer Auftaktniederlage gegen den späteren Herbstmeister Großmugl vier Spiele in Folge und blieb danach auf Tuchfühlung zur Spitze. In den letzten drei Partien vor der Winterpause sammelte der Verein aber nur mehr einen Zähler, mit 22 Punkten landete Zeiselmauer zur Saisonhälfte auf Rang 7 der 2. Klasse Donau. In der Pause kam es zu einem Trainerwechsel und Viktor Göbharter ist nun der neue Mann an der Seitenlinie, Karl Heinz Grüneis zog sich wieder auf die Position des Sektionsleiters zurück.

Sechs Abgänge

"Wir sind mit der Hinrunde klarerweise nicht zufrieden, der Punkteabstand ist inzwischen zu groß, um noch Meister zu werden. Die Ursache dafür ist in der Kameradschaft zu suchen, die Mannschaft hat im Hebst nur phasenweise funktioniert. Der Verein hat daher jetzt die Ausrichtung geändert, bei der Mannschaft soll mehr auf Eigenbauspieler gesetzt werden. Die Spieler, die uns im Winter verlassen wollten, ließen wir gehen, unser Hauptaugenmerk sind jetzt die eigenen Spieler", erklärt Zeiselmauers Sektionsleiter den eingeschlagenen Weg.

Im Kader kam es in den letzten Wochen zu einigen Veränderungen und sechs Akteure wurden als Abgänge bekanntgegeben. Amir Bradaric ging zu Andrä-Wördern, Nico Nuhsbaumer in die Gebietsliga zu Tulln. Rudolf Radanovic wird im Frühjahr auch nicht mehr für Zeiselmauer spielen, Marko Rakic dockte in der 2. Landesliga West bei Sieghartskirchen an. Armin Winkler spielt nun für Muckendorf, zudem wechselte Josip Bosnjak innerhalb der Liga zu Herbstmeister Großmugl.

Im Gegenzug kehrte Nenad Tomic zu Zeiselmauer zurück, er war zuletzt bei Maria Lanzendorf gemeldet, weiters wurden zwei Akteure aus dem Kader inzwischen Eigenbauspieler. Die Mannschaft befindet sich in der dritten Woche der Vorbereitung, zwei Testspiele wurden bisher absolviert. Von Maria Anzbach trennte sich der 7. der 2. Klasse Donau mit einem 3:3, das Spiel gegen die Reserve von Langenrohr ging 1:3 verloren. Noch drei bis vier Vorbereitungsmatches sind geplant, ehe die Frühjahresmeisterschaft wieder losgeht. "Wir werden versuchen, die oberen Teams in der Rückrunde zu ärgern, das Ziel für die kommenden Monate ist, die Stimmung im Team hochzuhalten, eine mannschaftliche Kameradschaft soll wachsen", blickt Karl Heinz Grüneis bereits in die Zukunft.

 

 

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