Neuaigen mit einigen Änderungen im Kader - Heimschwäche soll abgelegt werden

Schon die Hinrunde der letzten Saison verlief für SV Neuaigen nicht nach Wunsch und es gelang nur ein voller Erfolg. Im Frühjahr zeigte sich das Team streckenweise verbessert, mit insgesamt 16 Zählern beendete der Verein die Meisterschaft aber an der 13. Stelle der 2. Klasse Donau. "Mit der letzten Saison können wir nicht zufrieden sein, die Heimbilanz war ganz schwach und uns gelang kein Sieg vor eigenem Publikum. Spielerisch hat sich die Mannschaft entwickelt und es waren immer wieder auch gute Halbzeiten gegen bessere Teams dabei, wir haben es aber nicht 90 Minuten geschafft, Leistung abzurufen", lautet die Bilanz von Trainer Marc Pieler.

Vorbereitung verläuft gut

Mit dem Match gegen Göllersdorf und im Rahmen des Wagram-Cups startete Neuaigen in die Vorbereitung auf die kommende Saison, dabei verlor man knapp mit 1:2 und für das erste Spiel zeigte die Mannschaft eine ordentliche Leistung. Gegen eine gemischte Mannschaft von Absdorf gelang danach ein 5:3 Sieg, wobei man laut Pieler in der ersten Halbzeit sehr gut agierte. Gegen Andrä/Wördern lag Neuaigen zur Pause 4:0 in Front und die Leistung war spielerisch 60 Minuten ok, der Coach von Neuaigen wechselte im Laufe des Matchs durch und es endete mit einem 4:2 Sieg. Jede Woche ist am Mittwoch und am Wochenende ein Testspiel geplant, da der Verein mehrere neue Spieler mit an Bord holte und man durch viele Tests das Zusammenspiel verbessern will.

Im Herbst laufen mehrere Akteure nicht mehr für Neuaigen auf, Antun Manduric ging zu Langenrohr, Michael Eckhart zu Absdorf, Patrick und Rafael Groher zu Rußbach. Im Gegenzug wurde Kristijan Cosic von Sieghartskirchen geholt, die zwei jungen Talente Josip Petrovic und Boban Lazarevic spielten zuletzt im Nachwuchs von Tulln. Adem Gorovic, Amel Gorovic und Faiz Bedzeti sind von Tulbing zu Neuaigen gestoßen, aus der Reserve von Langenrohr wurde mit David Heiling ein routinierter Spieler verpflichtet.

Schwere Auslosung

Angesprochen auf die Ziele des Vereins für die nächste Saison meint Trainer Marc Pieler: "Wir wollen zu Hause auf jeden Fall viel mehr Punkte holen. Mannschaften mit höherem Budget wollen wir zumindest ärgern, Teams auf unserem Niveau schlagen. Gleich zu Beginn spielen wir auswärts gegen Tulbing, dann folgt das Heimspiel gegen Absteiger Zwentendorf. Wenn wir es schaffen, dass wir unsere Leistung kontinuierlicher und über die komplette Zeit abrufen können, können wir in der Liga auch eine bessere Rolle spielen."

 

 

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