Defensive soll stabiler auftreten - Rust will wieder unter die ersten Fünf

"In der letzten Saison war es im Kampf um den Titel für uns ziemlich knapp, eigentlich haben wir in den Heimspielen vier Punkte abgegebenen, dies hat es am Ende ausgemacht. Im Defensivverhalten hatten wir Probleme, daran müssen wir für die neue Saison noch arbeiten. Auch in den Vorbereitungsmatches haben wir viele Tore bekommen, dies gilt es schleunigst zu beheben. Wir wollen aus unsren Fehlern der vergangenen Saison lernen und vor allem in den Heimspielen nicht so viele Gegentore erhalten", blickt SV Rust-Trainer Wolfgang Kugler noch einmal auf die abgelaufene Meisterschaft zurück. Diese beendete sein Team mit 56 Zählern und damit nur drei Punkten hinter Meister und Aufsteiger Großmugl an der zweiten Stelle der 2. Klasse Donau.

Kader punktuell verstärkt

In der Sommerpause ging der Verein auf die Suche nach neuen Spielern und wollte sich unbedingt in der Innenverteidigung verstärken, dies ist mit der Verpflichtung von Juro Dadic von Langenlebarn gelungen. Zudem wurden Dejan Jarkovacki (zuletzt Zeiselmauer), Benjamin Pfeiffer vom NAC, Matus Nosko von Atzenbrugg und Stefan Valek aus der Slowakei verpflichtet. Alfons Teufner wird im Herbst nicht mehr für Rust auflaufen, er wechselte zu Sitzenberg. Dragomir Dragic hat den Pass bei Rust gelassen, wenn alle Stricke reißen, kann der Verein auf ihn zurückgreifen.

In der Vorbereitung fehlten aufgrund der Urlaubszeit immer wieder Spieler, Rust hat aber einen sehr guten Kader und konnte dies auch in den Testspielen weitgehend kompensieren. Zum Auftakt der Testspielreihe verlor man gegen Spillern 4:5, gegen Ruppersthal spielte Rust 4:4 und das Match gegen Muckendorf/Zeiselmauer wurde 4:3 gewonnen. Heldenberg wurde 2.:1 besiegt und Kirchberg-Wagram 4:3 geschlagen, gestern verlor man gegen St. Andrä-Wördern 0:2. Mit den Leistungen gegen Teams aus der 1. Klasse konnte man bisher zuriefen sein, am Freitag trifft man als Vorspiel vor der Begegnung zwischen Langenrohr und den St. Pölten Juniors auf die Reserve von Langenrohr.

"Die Liga wird dieses Mal noch ausgeglichener"

"Wir hoffen wieder vorne mit dabei zu sein und wollen unter die ersten 5 kommen. Es wird dieses Jahr eine ausgeglichenere Liga sein und es werden nicht wie vergangene Saison zwei Teams vorauspreschen. Es kann jeder jeden schlagen, Hollabrunn hat ein starkes Frühjahr gespielt und wird wieder stark sein, Teams wie Tulbing, Langenzersdorf, Stetten und Leitzersdorf sind wohl auch oben dabei", erwartet Trainer Wolfgang Kugler in der kommenden Meisterschaft eine sehr interessante und enge Liga.

 

 

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