Ungeschlagen in die Winterpause - Herbstmeister Rust erwartet heißen Tanz im Frühjahr

SV Rust etablierte sich schon in der letzten Saison ganz oben in der 2. Klasse Donau und verpasste nur knapp den Titel, in der laufenden Meisterschaft schloss die Mannschaft an den Leistungen des Frühjahres an und blieb im Herbst ungeschlagen. Mit 32 Punkten überwintert der Verein an erster Stelle, sechs Punkte Vorsprung auf die ersten Verfolger konnten geschaffen werden. "Wir hatten nicht gedacht, dass es so gut laufen wird, in der letzten Saison haben wir den Meistertitel um drei Punkte nicht geschafft und die Voraussetzungen waren schwierig. Wir haben aber gute Transfers getätigt und einen großen Kader, hatten auch das nötige Glück und gewannen zum Beispiel gegen Leitzersdorf nach einem späten Treffer", fasst Trainer Wolfgang Kugler die Hinrunde zusammen.

Universell einsetzbarer Zugang

"Auch durch die Verpflichtung von Juro Dadic ist unsere Abwehr stabiler geworden, mit Dejan Jarkovacki haben wir uns zusätzlich punktuell verstärkt. Durch die vielen Spieler ist der Konkurrenzkampf größer geworden, im Training waren nie weniger als 20 Leute und jeder wollte sich beweisen. Die Leistung wurde dadurch hochgehalten, zudem ist auch die zweite Mannschaft sehr stark, dies kommt uns zu Gute", zeigt der Coach des Leaders die Gründe auf, warum es in den letzten Monaten so gut lief.

Neun Spiele sind in der am 27. Jänner startenden Vorbereitung geplant, um beim großen Kader den Spielern und den nächsten Wochen Einsatzzeit zu geben. Jetzt trifft man sich einmal pro Woche in der Halle, es wird gespielt und Krafteinheiten eingestreut, einmal pro Woche gibt es zudem auch ein freiwilliges Ausdauertraining. Laut Kugler ist es sehr positiv, dass trotz des großen Kaders niemand im Winter weg will. Ein Zugang wurde auf der anderen Seite bekanntgegeben, mit Markus Marschall ist von der U23 von Langenrohr ein universell einsetzbarer Spieler zur Mannschaft gestoßen. Er kann im Mittelfeld, auf den Außenpositionen oder in der 4er-Kette auflaufen.

"Jede Mannschaft will uns jetzt schlagen"

"Es wird wichtig sein, die Ballsicherheit zu forcieren, wir sind Tabellenführer und ungeschlagen, jede Mannschaft will uns jetzt schlagen. Unser Team muss schon im ersten Rückrundenspiel hellwach agieren, im zweiten Match treffen wir ja schon auf Hollabrunn und es ist ein wichtiges direktes Duell", blickt Rusts Trainer bereits auf das Frühjahr, er ergänzt zur Ausgangslage vor der zweiten Saisonhälfte: "Wir hoffen, wieder so wie im Herbst auftreten zu können, haben ein großes Ziel, es wird aber sicher schwierig sein. Mehrere Teams wie Hollabrunn und Zwentendorf wollen oben mitmischen, Leitzersdorf ist im Finish des Herbstes aufgekommen und mit ihnen ist zu rechnen. Sitzenberg hat auch schon eine gute Verstärkung geholt, es wird sicher ein heißer Tanz. Wir dürfen uns nicht auf den Herbst ausruhen und wollen vom Start weg da sein."

 

 

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