Schwierige Herbstsaison - Zusammenhalt soll bei Langenzersdorf verbessert werden

Nach drei Siegen mit einem Tor Unterschied zu Beginn der Hinrunde riss bei der Mannschaft von SV Langenzersdorf komplett der Faden. Der Verein verlor sieben Matches in Serie und stürzte in der Tabelle ab. Nach einem Trainerwechsel und mit vier Punkten aus den letzten beiden Partien gelang ein versöhnliches Finish, Langenzersdorf überwintert mit 13 Punkten auf Rang 8 der 2. Klasse Donau. "Der Herbst war überhaupt nicht das, was wir uns vorgestellt haben, es gab mehrere Problemstellen und auch die Abgänge im Sommer hatten uns zurückgeworfen. Gegen Ende der Herbstsaison haben wir uns noch gefangen, die Hoffnung auf ein besseres Frühjahr wird dadurch genährt", blickt Trainer Gerald Schneider auf eine mäßige Hinrunde.

Steigerung wird erwartet

"Wir sind so wie beim Finish des Herbstes auch in die Vorbereitung gestartet, alle ziehen jetzt voll mit und wir haben viele Leute bei den Einheiten dabei. Es wurden Spieler dazu geholt, die schon sehr gut integriert wurden, im Frühjahr erwarten wir uns eine Steigerung", ergänzt Langenzersdorfs Coach. Mit Oliver Bauer kehrte von Auersthal eine richtige Verstärkung zurück, Liridon Prenqi spielte zuletzt bei Lilienfeld und zwei weitere Akteure kamen mit an Bord. Positiv ist auch, dass der im Sommer zum Verein gestoßene Adem Görür, der nach einem Kreuzbandriss den ganzen Herbst zuschauen musste, wieder fit ist und auch schon in der Vorbereitung mitmacht.

"Wir wollen die Stimmung in der Mannschaft verbessern, auch diesen Winter soll der körperliche Bereich weiterentwickelt werden. Taktisch sind auch Umstellungen geplant, damit wir variabler auftreten können. Das Hauptaugenmerk für das Frühjahr liegt aber sicher darin, den Zusammenhalt im Vergleich zum Herbst wieder zu steigern", erklärt Schneider die Bereiche, in denen man sich verbessern will.

In der Vorbereitung setzte Langenzersdorf bewusst auf viele Testspiele, da jedes Match laut dem Trainer ein Lernprozess ist. Es sind viel Akteure aus der Kampfmannschaft und der U23 dabei und jeder sollte zu seiner Chance kommen. Beim Spiel gegen Leobendorf II am letzten Montag wurde ein erster Cut gemacht, morgen trifft Langenzersdorf auf Columbia Floridsdorf. Weiter sind noch Testspiele gegen Deutsch-Wagram, Spillern und Niederleis geplant. "Wir befinden uns derzeit im Niemandsland der 2. Klasse, wollen jetzt einen großen Schritt nach vorne machen und viele Punkte holen, um im Sommer wieder richtig gut dazustehen", gibt Gerald Schneider die Ziel für die kommenden Monate aus.

 

 

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