Zwentendorf mit Zwei-Jahres-Plan zum Meistertitel

Nach neun Spielen steht der SV Zwentendorf mit 13 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz der 2. Klasse Donau, sechs Zähler fehlen auf Rang eins. Nachdem die Truppe von Trainer Oliver Cepera einen tollen Start hingelegt hatte, reichte es in den letzten drei Runden vor der Winterpause nur zu einem Punktgewinn. Ziel ist es, bis zur nächsten Saison das Fundament für eine Mannschaft zu legen, die das Zeug zum Titelgewinn hat.

 

Cepera war mit seinem Einstand als Zwentendorf-Coach zufrieden: „Nach meiner Übernahme im Sommer ist es im ersten Drittel der Hinrunde sehr gut gelaufen – bis uns Ausfälle, unter anderem der Stürmer, zu schaffen gemacht haben. Wir wollen heuer möglichst gut dabei sein, um dann im nächsten Jahr um den Titel mitzuspielen. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist richtig gut, was sich im Training und auch während der Spiele gezeigt hat. Und es bewahrtet sich immer mehr, dass es auch ohne Legionäre klappt.“ Besonders gefreut hätten ihn die beiden Siege über die Großen der Liga Hollabrunn und Rust. Drei Spieltage sind noch ausständig, dann ist die Hinrunde durch.

Trainingsstart mit Anfang Jänner

Kontakt zur Kampfmannschaft habe der SV-Trainer regelmäßig, sei es telefonische oder via Whatsapp. Auch der aktuelle Trainingsplan wurde bereits mit den Verantwortlichen erstellt. „Trainingsstart ist der 5. Jänner, denn ab Februar soll schon wieder gespielt werden. Ich hoffe, dass Mitte des Monats wirklich die ausständigen Spiele nachholt werden, um dann normal in die Frühjahrsmeisterschaft starten zu können.“ Die verfrühte Corona-Winterpause sei für ihn letzten Endes eine nachvollziehbare Entscheidung gewesen, da schon die letzten Partien nicht mehr vor Publikum gespielt werden konnten. „Die ganze Situation war nicht mehr gut, weshalb irgendwie schon alle mit einem Abbruch gerechnet haben“, so Cepera.

Keine Coronafälle bei Zwentendorf

Auf das Corona-Virus angesprochen, meint der Chefcoach: „Ein Geisterspiel beim SK Tulbing hat es gegeben, der sogar infizierte Kaderspieler vorgeben musste. Das war ein komisches Gefühl, so ganz ohne Zuschauer. Dass wir 2:6 verloren haben, hat aber natürlich nicht daran gelegen. Coronafälle hatten wir im Verein glücklicherweise gar keine. Die U23 und unsere Damen trainieren alle separat, zudem wurden Trainingslisten geführt, wer dabei war und wer nicht.“ Wird der SV im Winter am Transfermarkt tätig? „Selbst geben wir keine Spieler ab. Und wir sind der Suche nach einem Stürmer, aber nicht zwingend jetzt im Winter, sondern eher im Sommer, wenn die Mission Meistertitel angegangen wird“, sagt Cepera abschließend.

 

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