Stripfing: "Wir sind kein neues Mannsdorf"

Mit stripfing sv39 Punkten holte der SV Stripfing/Weiden im Herbst das Punktemaximum. Besser hätten die ersten 13 Spiele nicht laufen können. Das Ziel, den Meistertitel einzufahren, ist so gut wie erreicht. Obmann Thomas Schuller berichtet im unterhaus.at-Gespräch über die längerfristigen Pläne des Vereins und warum man sich nicht mit dem SC Mannsdorf vergleichen möchte.

Im Moment läuft für den SV Stripfing alles nach Plan. In der 2. Klasse Marchfeld ist man auf einem guten Weg, den Meistertitel in souveräner Manier einzufahren. "Auf der Gruppensitzung haben die anderen Vereine schon gesagt, dass sie sich nur noch den zweiten Platz ausspielen. Das sehe ich nicht ganz so", erzählt Obmann Thomas Schuller, der aber auch davon ausgeht, nach 26 Spielen über den Meistertitel jubeln zu dürfen. "Das ist natürlich unser großes Ziel."

Infrastruktur hat Vorrang

Längerfristig wird in Stripfing natürlich auch geplant. "Es wird schon geredet, dass wir das neue Mannsdorf sind. Das wird es bestimmt nicht spielen. Wir wollen heuer Meister werden und sich in der kommenden Saison in der 1. Klasse etablieren. Dort wäre es gut, wenn wir einen Platz unter den ersten fünf erreichen könnten. Dort weht ein anderer Wind als in der 2. Klasse. Für den Meistertitel braucht man dann auch schon ein wenig Glück." Der Durchmarsch in die Gebietsliga ist demnach nicht geplant. "Wenn wir in einigen Jahren Meister werden, spielen wir natürlich gerne auch Gebietsliga. Jetzt sind wir aber gerade dabei, die Infrastruktur für die kommenden Generationen herzurichten. Wir bauen neue Kabinen."

Fußballerisch gilt die Konzentration dem Auftaktspiel gegen Weikendorf. "Das ist ein besonderes Derby, zwischen den Ortschaften liegen nur zwei Kilometer. Es wird wohl das letzte Derby für längere Zeit sein. Weikendorf spielt sehr körperbetont. Im Herbst haben sie auf Konter gespielt und waren dabei sehr gefährlich. Natürlich haben wir die Favoritenrolle, das wollen wir gar nicht abstreiten. Aber so wie jeder Verein, ist auch Weikendorf gegen Stripfing extra motiviert. Jeder will uns den ersten Punkt abnehmen."

Luxusprobleme in Stripfing

Als größte Stärke in der Mannschaft sieht Schuller den ausgeglichenen Kader. "Wir haben ein Luxusproblem, dass normalerweise erst in der 2. Landesliga anfängt. Aufgrund der Eigenbauspielerregelung müssen bei uns immer Spieler auf der Tribüne Platz nehmen. Wenn einer schlecht spielt, kann es sein, dass er nächste Woche nicht im Kader steht."

 

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