"Zufallstransfers" für Auersthal - Platz 2 bis 4 wird anvisiert

Im ersten Halbjahr der Saison 2018/19 blieb ATSV Auersthal ein wenig hinter den Top 5 zurück und sammelte in dieser Zeit 22 Punkte ein. Die Rückrunde verlief besser, die Mannschaft zeigte gute Leistungen und holte dieses Mal 29 Zähler, gleichbedeutend mit dem sechsten Gesamtrang in der 2. Klasse Marchfeld. "Der sechs Platz war für uns nicht so zufriedenstellend, wir wollten etwas mehr. Angesichts der Gegner war nicht viel mehr drinnen, die ersten 3 waren zu stark und wir haben uns in der Nähe von Matzen und Angern eingereiht. Im Herbst haben wir noch den einen oder anderen Punkt liegengelassen, das Frühjahr war sehr gut und wir hatten die drittbeste Bilanz. Außer im Vergleich zu Deutch-Wagram waren wir nicht sehr weit weg", lautet die Bilanz von Trainer Manfred Schimpl.

Sechs Neue

Am 8. Juli ging das Training bei Auersthal wieder los und die Mannschaft befindet sich in der zweiten Woche, letzten Samstag gewann man im ersten Test gegen Stetten 3:1.  Morgen trifft die Mannschaft im nächsten Vorbereitungsspiel auf Langenzersdorf, weitere drei Matches stehen am Plan. In der Sommerpause sind mehrere Spieler zu Auersthal gestoßen, der Verein hat dabei nicht selbst gesucht, sondern die Transfers haben sich ergeben.

Stephan Berthold kehrte vom Nachwuchs von Wolkersdorf zu seinem Stammverein zurück, Martin Holzmann ist retour von Stripfing. Mit Marcelo Tardon Garces wurde von Leitzersdorf ein defensiver Mittelfeldspieler verpflichtet, Rajab Salehi spielte zuletzt in der DSG beim Salzburger FC Sonntag 2012 und ist ein ehemaliger Arbeitskollege des Obmannes. Seif Karaouli spielte zuletzt in der 1b von Mauerwerk, zudem legt Tormann Bernhard Pulker, der zuletzt in der RLO bei Parndorf im Kader war, seinen Pass zu Auersthal. Nach dem Abstieg der Burgenländer hat sich der Transfer durch einen Bekannten ergeben, damit sind immer zwei Tormänner am Training und Bernhard Pulker kann mit seiner ganzen Erfahrung seinen Goalie-Kollegen unterstützen. Der Kader blieb sonst fast gleich, nur Kevin Beischlager baut in Engelhartstetten ein Haus und wechselte dorthin.

"Orth ist der Topfavorit"

"Ich bin mir nicht sicher, ob die Liga im kommenden Jahr schwächer ist, Deutsch-Wagram war letzte Saison der Dominator und fällt als Aufsteiger weg. Orth ist für mich der Topfavorit, dahinter ist es sehr eng. Fünf, sechs Mannschaften wollen oben mitspielen, wir erhoffen uns einen Platz zwischen 2 und 4 und das ist realistisch", erklärt Coach Manfred Schimpl abschließend.

 

 

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