Leopold Anzböck neuer Trainer bei Gänserndorf - Langfristiges Ziel ist der Aufstieg

In der abgelaufenen Hinrunde der 2. Klasse Marchfeld etablierte sich die Mannschaft von SV Gänserndorf im oberen Drittel der Liga. Der Verein kassierte im Herbst nur zwei Niederlagen, sammelte insgesamt 23 Punkte ein und landete zur Halbzeit der Saison an der vierten Stelle. In der Winterpause kam es zu einer Änderung auf der Trainerposition, Leopold Anzböck, der zuvor längere Zeit bei Strasshof tätig war und kurz in Drasenhofen das Zepter schwang, übernahm den Coachingposten beim Tabellenvierten der Herbstrunde.

Ruf des Vereins soll verbessert werden

"Franz Amon war schon in Strasshof sportlicher Leiter, er hat in Gänserndorf den Posten übernommen und ein sehr gutes Konzept ausgearbeitet. Vor einigen Wochen ist man an mich herangetreten, wir hatten interessante Gespräche und ich habe mich entschieden, als Trainer in Gänserndorf anzufangen. Es ist eine relativ große Stadt, der Fußball hat hier aber noch nicht den Stellenwert. Wir werden jetzt die Probleme angehen, in den nächsten Wochen wird sicher noch nicht alles funktionieren, aber wir wollen den Verein neu präsentieren. Es gibt ein langfristiges Ziel, es ist wichtig, dass wir gemeinsam auftreten und man muss Geduld haben und uns Zeit geben", erklärt Leopold Anzböck die Umstände, die zu seinem Engagement bei Gänserndorf führten.

Ende Jänner startet der Tabellenvierte in die Vorbereitung auf das Frühjahr, acht Testspiele sind geplant, ehe die Rückrunde losgeht. "Wir starten von der vierten Stelle, mit dem Meister wird es nichts mehr werden und es ist auch nicht unser primäres Ziel. Auersthal ist für mich der Favorit auf den Titel, bei uns gibt es einige Baustellen, die wir gemeinsam mit Romio Ressl, der sich auch wieder mehr in den Verein einbringt, beheben wollen. Die Mannschaft ist intakt und routiniert, jetzt soll der Ruf verbessert werden und mit ist wichtig, dass wir diszipliniert auftreten", ergänzt der Neo-Coach von Gänserndorf.

Veränderungen im Kader

Im Kader kam es im Winter schon zu mehreren Änderungen, Tormann Marcel Amon wechselte zu Obersdorf, Bahri Cetin spielt nun für Jedenspeigen und auch Baris Arzuman wurde als Abgang bekanntgegeben. Auf der anderen Seite wurden zwei ehemalige Spieler des Neunen Trainers von Strasshof geholt, Michel Amon und Nikola Matejevic werden der Mannschaft laut Anzböck, wenn sie wieder fit sind, sicher weiterhelfen.

"Derzeit gibt es Vereine, die mehr Budget haben und ganz oben mitspielen, wir verfolgen ein langfristiges Ziel und wollen im Sommer schon anders starten. Wir werden auch im Frühjahr alles daransetzen, jedes Spiel positiv zu bestreiten. Wir müssen nicht Meister werden, langfristig soll der Verein vorne mit- und später eine Klasse höher spielen", skizziert Leopold Anzböck die Pläne seines neuen Klubs für die nächsten Jahre.

 

 

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