Ersatz für die Offensive verpflichtet - Strasshof geht ohne Druck ins Frühjahr

Nach zwei klaren Siegen zum Auftakt der Herbstmeisterschaft blieb SV Strasshof in den nächsten beiden Matches ohne vollen Erfolg und kassierte gegen Auersthal eine Niederlage. Die Mannschaft legte in der Folge nach und verlor bis zur Winterpause keine einzige Begegnung, mit 26 Zählern befindet sich der Verein zur Saisonhälfte an der zweiten Stelle der 2. Klasse Marchfeld. "Grundsätzlich sind wir mit dem Herbsts zufrieden, wir haben nicht den Titel angepeilt, wollten nur vorne mitspielen. Eine junge Mannschaft sollte geformt werden, in der Hinrunde waren teilweise die Punkteverluste unnötig. Die Spieler müssen noch abgebrühter werden, wir wollen eine Mannschaft werden und noch besser zusammenspielen", erklärt Coach Roman Hlinka.

Stürmer gesucht und gefunden

"Tore haben wir in der Hinrunde genug erzielt, insgesamt können wir uns aber überall noch verbessern. Die Mannschaft kassierte noch zu viele Gegentore, auch das Umschaltspiel kann noch verfeinert werden", so Strasshofs Trainer weiter. Am Montag startet der Verein in die Vorbereitung, vier Einheiten inklusive Testmatch sind jede Woche geplant. Dabei steht die körperliche Fitness im Vordergrund, zudem will man sich noch besser einspielen und das Mannschaftsgefüge verbessern.

Mit Thierry Ahissan verließ der Toptorschütze der Mannschaft im Winter Strasshof und dockte in der 1. Klasse bei Ziersdorf an. Strasshof befand sich daher auf der Suche nach einem neuen Offensivmann, dieser wurde in Wien gefunden. Von Post SV wurde Baris Özgül verpflichtet, der Offensivakteur kann auch auf der Stürmerposition eingesetzt werden. Laut Hlinka sind nun alle Spieler gefordert, das Spiel könnte durch den Abgang des Stürmers sogar variabler werden. Zudem wechselten Michel Amon und Nikola Matejevic innerhalb der Liga von Strasshof zu Gänserndorf. "Wir sind bisher von gröberen Verletzungen verschont geblieben und der Kader ist breit genug. Wir haben im Winter einen Stürmer gesucht und gefunden, sonst wollten wir nicht viel ändern", meint der Übungsleiter des Tabellenzweiten.

Angesprochen auf die Ziele des Vereins und die Ausgangslage für das Frühjahr antwortet Roman Hlinka zum Abschluss des Gesprächs: "Auersthal wird schwer abzufangen sein, da wir in einer 12er-Liga sind und sie nicht mehr viele Punkte abgeben werden. Wir haben gleich in der ersten Runde das Schlüsselspiel gegen Orth. Im Frühjahr wollen wir konzentriert unsere Leistungen zeigen, das Kollektiv soll gestärkt werden und dann werden wir sehen, was dabei rauskommt. Wir haben keinen Druck und wollen befreit aufspielen."

 

 

 

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