Tor vor der Pause als Dosenöffner - Orth/Donau feiert Kantersieg gegen Weikendorf

ATSV Weikendorf
SC Orth/Donau

Am Sonntag traf in der 12. Runde der 2. Klasse Marchfeld der Tabellenzwölfte ATSV Weikendorf vor heimischem Publikum auf den Tabellenvierten SC Orth/Donau. Weikendorf musste sich nach dem überraschenden 1:1 gegen Strasshof vor zwei Wochen Markgrafneusiedl mit 1:3 geschlagen geben und war auch in der vorletzten Partie vor der Winterpause der klare Außenseiter. Orth feierte zuletzt mehrere Siege in Serie und wollte diesen Lauf beibehalten, damit der Rückstand zur Spitze zumindest konstant blieb. In der letzten Begegnung der beiden Teams im April hatte Orth mit 1:0 das bessere Ende für sich.


 

 

Wichtiger Treffer vor der Pause

In den ersten 30 Minuten des Matches ist Orth überlegen, die Gäste haben alles im Griff und spielen ab der ersten Minute auf das Tor des Gegners. Weikendorf versucht so gut es geht dagegenzuhalten und macht hinten die Räume eng. Die Heimelf verteidigt sich vor knapp 60 Fans geschickt und hält so relativ lange den torlosen Zwischenstand.

Das Gästeteam kann erst in der Schlussphase des Abschnittes eine der Möglichkeiten nutzen, nach Flanke von Martin Sedo köpfelt David Peschek in Minute 36 e zum 0:1 ein. Orth kann nun befreit aufspielen, bis zur Pause bleibt es bei der knappen Führung.

Orth legt vier Tore nach

Weikendorf ist auch in Hälfe 2 praktisch auf Defensivarbeit beschränkt, nach vorne bleibt das Heimteam harmlos und findet keine 100%ige Chance vor. Orth ist jetzt klar am Drücker und erarbeitet sich immer wieder Chancen, die Gäste erhöhen auch sukzessive den Vorsprung.

Zu Beginn der Schlussphase entscheiden die Gäste die Begegnung, Stefan Ederndorfer (62.) und Gurpreet Flora (73.) stellen auf 0:3. Orth legt kurz vor Schluss noch einmal nach, nach schönem Angriff sorgen David Peschek in Minute 83 und Philipp Puschina zu Beginn der Nachspielzeit für den 0:5 Endstand. 

Stimme zum Spiel:

Thomas Irsigler (Trainer Orth): "Es war von der ersten Minute weg ein Spiel auf ein Tor, wir habe bis zum ersten Treffer gebraucht und waren in der zweiten Hälfte komplett überlegen. Der Gegner hatte in 90 Minuten keine Torchance, wir trafen noch viermal und der Sieg ist auch in der Höhe verdient."

Die Besten bei Orth: Daniel Hasenberger (ZM), Ernest Fulmek (IV), David Peschek (ST).

 

 

 

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