Ein Rädchen greift ins andere - Velm befindet sich mit jungem Team auf einem guten Weg

"Grundsätzlich kann der ganze Verein mit dem vergangenen Herbst zufrieden sein, wir haben zwar im Sommer mit Ahmed Shamandi unseren Leitwolf verloren, Thomas Weinberger hat diese Rolle aber toll übernommen. Unsere jungen Spieler haben sehr brav ihre Leistungen abgerufen, das Zusammenspiel zwischen den jungen und erfahrenen Akteuren war sehr harmonisch. Wir haben eine hochintelligente Mannschaft, die Trainingsbeteiligung ist riesengroß und es kommen immer zwischen 25 und 35 zu den Einheiten. Ich habe das Training von zweimal auf dreimal pro Woche erhöht und es wurde sehr gut angenommen, es macht richtig Spaß, mit der jungen Mannschaft zu arbeiten", zieht FSV Velm-Trainer Jürgen Schmitt eine positive Bilanz der letzten Monate. Das Ziel des Vereines im Sommer war ein Platz in den Top 5, zur Halbzeit liegt Velm mit 27 Punkten auf Rang 4 der 2. Klasse Ost-Mitte.

Zwei Zugänge und ein Comeback

"Bei einer jungen Mannschaft weiß man, dass sie teilweise noch unerfahren agiert, so haben wir im Herbst noch einige Punkte liegengelassen. Beim Auftakt gegen Mödling waren alle nervös, wir haben als bessere Mannschaft unglücklich verloren. Gegen Gumpoldskirchen haben wir nach 2:0 Führung nur 2:2 gespielt, die Niederlage gegen Maria Lanzendorf war auch nicht notwendig. Für mich ist es auch die erste Position als Erwachsenentrainer, es gibt in vielen Bereichen noch Luft nach oben, wir haben uns aber als Ziel einen Top 5 Platz gesteckt und sind gut im Plan" ergänzt Schmitt.

Am 14. Januar startet Velm in eine abwechslungsreiche Vorbereitung, die Tests werden auf Kunstrasen gespielt und man trifft auf Teams wie Himberg oder Göttlesbrunn, damit sich die junge Mannschaft gegen starke Gegner weiterentwickeln kann. In der Kaderzusammenstellung gab es bereits punktuelle Änderungen, mit Marcel Fischer wurde bei der Weihnachtsfeier ein Führungsspieler emotional verabschiedet, er geht beruflich nach Deutschland und steht Velm damit derzeit nicht mehr zur Verfügung. Mit Tibor Fazekas wurde ein 21jähirger ungarischer Tormann von Helfort geholt, von Himberg stößt Attila Özcan in den Kader, ihn kennt Velms Trainer noch aus dem Nachwuchs in Himberg und als technisch versierten Spieler. Zudem wird Daniel Gutdeutsch nach über einem Jahr Pause sein Comeback geben und wieder durchstarten. Junge Spieler aus der U17 drängen zudem nach, der Verein ist somit sehr gut aufgestellt.

"Im Verein wird etwas bewegt"

"Wir wollen im Frühjahr ein wenig abgebrühter agieren und mehr Ruhe am Ball haben, unser Ziel ist weiter ein Platz unter den Top 5. Wir müssen in diesem Jahr nicht Meister werden, dürfen es aber und es gibt daher keinen Druck. Im Verein wird etwas bewegt, alle arbeiten in Velm toll zusammen und ein Rädchen greift ins andere, es passt derzeit alles richtig gut und mein Ziel ist es, hier nachhaltig zu sein", blickt Jürgen Schmitt auf die Rückrunde und zeigt noch einmal die guten Bedingungen bei Velm auf.

 

 

 

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