Erlaa stellt Kader etwas breiter auf - Erster Test zufriedenstellend

In der Hinrunde der letzten Saison in der 2. Klasse Ost-Mitte konnte ASK Erlaa dem Spitzenduo Maria Lanzendorf und Unterwaltersdorf nicht ganz folgen, in der Rückrunde gelang die zweitbeste Bilanz und am Ende platzierte man sich mit 51 Punkten an der dritten Stelle der Liga. "Wir haben eine bessere Platzierung zu Beginn der Meisterschaft vergeben, der dritte Platz war insgesamt nicht schlecht und wir lagen nur knappen hinterm der Vizemister Unterwaltersdorf. Maria Lanzendorf hat sehr konstant gespielt, sie sind verdient Meister geworden. Wir haben jetzt einen Schlussstrich unter die letzte Meisterschaft gezogen und schauen wieder nach vorne", blickt Trainer Walter Szloboda ein letztes Mal auf die Vorsaison zurück.

Vier Neuzugänge

Erlaa befindet sich in der zweiten Woche einer typischen Sommervorbereitung, die durch die Abwesenheit von Spielern aufgrund des Urlaubes geprägt sind. Für die Vereine und Spieler ist es laut Erlaas Coach auch nicht leicht, die Meisterschaft beginnt wieder sehr früh, es gab fast keine Pause und auch die Übertrittszeit war sehr kurz. Erlaa hat bereits den ersten Test absolviert, gegen Oberwaltersdorf hielt man in den ersten 60 bis 65 Minuten gut dagegen, danach wurden auch Perspektivspieler eingetauscht und die Partie endete mit einem 0:7. Drei Wochen wird jetzt noch trainiert und dabei sind weitere Vorbereitungsmatches geplant.

Der Kader wurde in der Breite im Sommer etwas verstärkt, vier Neuzugänge sind jetzt mit an Bord. Soner Sen kommt von Hellas Kagran, Semih Uysal von Siemens Großfeld. Deniz Ciftci hat schon länger nicht mehr gespielt und war davor bei Team Wr. Linien, Daniel Schlechner ist ein sehr junger Spieler von Union Mauer. Der Kader blieb sonst gleich, nur Erkin Orhan legt eine Karrierepause ein.

"Bei 28 Spielern kann viel passieren"

"Im letzten Jahr war die Liga nicht so schlecht, bis auf Maria Lanzendorf war es sehr ausgeglichen und zwischen Platz 2 und Platz 6 war alles knapp beisammen. Velm, Unterwaltersdorf, Achau, Gumpoldskirchen und wir werden wieder versuchen oben mitzuspielen, Zwölfaxing schätze ich von den Absteigern besser ein als Eichkogel. Man wird erst nach ein paar Runden eine Tendenz erahnen können, bei 15 Vereinen hat man 28 Spiele und da kann viel passieren. Das wichtigste ist, dass bei allen Klubs die Spieler verletzungsfrei bleiben, schließlich ist Fußball für uns alle ein schönes Hobby", meint Walter Szloboda abschließend.

 

 

 

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