Einige Spieler geholt - Ebergassings Neo-Coach Neven Mrdalj will von ganz hinten wegkommen

In der Hinrunde der 2. Klasse Ost-Mitte gab es für SC Ebergassing nichts zu lachen, die Mannschaft blieb im Herbst ohne Punktegewinn und kassierte des öfteren deutliche Niederlagen. In einer turbulenten Winterpause wurde der Verbleib des Vereins in der Liga gesichert, der Vorstand wurde komplett neu aufgestellt und mit Neven Mrdalj ein neuer Trainer gefunden. "Ich wollte eigentlich zu coachen aufhören, da ich in den letzten Jahren ohne Pause im Fußball tätig war. Ich bekam eine Anfrage, ob ich nicht bei einem 2. Klasse-Verein helfen könnte, jetzt schaue ich es mir einmal bis Sommer an. Ich habe von der Mannschaft niemanden gekannt und bin ins kalte Wasser gestoßen worden", erklärt Ebergassings Neo- Coach das Zustandekommen der Zusammenarbeit.

"Zaubern können wir nicht"

"Ebergassing hatte genug Eigenbauspieler, es wurden im Winter einige Spieler angeboten, doch das hat nicht funktioniert. Wir haben es dann etwas anders probiert und es sind jetzt sechs, sieben Spieler dazugekommen, das ist in Ordnung", ergänzt Mrdalj. Am 19. Jänner startete der Tabellenletzte der 2. Klasse Ost-Mitte in die Vorbereitung auf das Frühjahr, man begann früher, um Spieler in der Transferzeit testen zu können. Letztendlich wurden auch sechs, sieben Akteure verpflichtet, darunter sind auch Routinier Manuel Krasnici, der von Orth dazukam, sowie Offensivmann Darko Mrkonjic vom FavAC. Michael Schäffer stieß zudem von Unterwaltersdorf zu Ebergassing.

Mehrere Tests wurden absolviert, im ersten verlor Ebergassing gegen Hundsheim mit 0:5. Rohrau wurde danach mit 5:2 geschlagen, das Match hätte laut Ebergassings Trainer aber auch anders ausgehen können. Die Reserve von Srbija Wein wurde zudem 5:1 geschlagen. Am Sonntag folgt noch die Partie gegen die Reserve von Gablitz, ehe die Frühjahresmeisterschaft startet.

"Es wird schon alles bessre, die Mannschaft hat Spaß im Training und die Jungs machen es top. Alle sind mit viel Energie dabei, ich muss noch etwas Disziplin hineinbringen. Die Mannschaft trainiert dreimal pro Woche, der Verein ist gesund und die Spieler haben alles. Teilweise läuft es noch etwas schleppend, wichtig wir auf jeden Fall, dass die Eigenbauspieler dabei sind", erklärt Neven Mrdalj. Er ergänzt noch zu den Zielen für die kommende Zeit: "Wir haben keinen Druck, zaubern können wir aber nicht. Ich glaube, dass wir im Frühjahr ein paar Punkte holen können und mein Ziel ist, von ganz hinten wegzukommen. Im Sommer werden wir dann vielleicht schauen, ob wir ehemalige Eigenbauspieler wieder zurückholen können."

 

 

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