Im Herbst von Ausfällen geplagt - Rohrau möchte Punkteausbeute in der Rückrunde erhöhen

"Der Herbst fiel für uns ziemlich schwierig aus, da wir mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten und ich musste sogar selbst ein paar Mal spielen. Bei so manchen Matches ist es besser gegangen, gegen Hundsheim mussten wir uns allerdings klar geschlagen geben. Es war in der Hinrunde eine Berg- und Talfahrt, wobei die Talfahrt leider überwog. Die Kaderdecke war dabei einfach zu dünn", fasst SC Rohrau/Gerhaus Trainer Johannes Bejvl eine mühsame erste Saisonhälfte zusammen. Seine Mannschaft schaffte in der Hinrunde drei Siege und teilte sich zweimal die Punkte, mit elf Zählern liegt der Verein zur Halbzeit der Meisterschaft an der 12. Stelle der 2. Klasse Ost.

Steigerung im taktischen Bereich angepeilt

Die Verletztenliste lichtet sich laut Bejvl und es sollten alle ausgefallenen Spieler für das Frühjahr wieder einsatzbereit sein, zudem versucht der Verein, sich noch auf der einen oder anderen Position zu verstärken. Abgänge wird es im Winter keine geben, bis zur drei Spieler könnten die Mannschaft verstärken, doch es ist noch nichts fix.

"Es gibt noch genug Potential in meiner Mannschaft, positiv im Herbst war sicher, dass die Eigenbauspieler ihre Chance bekamen. Es fehlt noch an den Außenbahnen und da wollen wir nachbessern. Die Defensive steht schon recht gut, im Zusammenspiel wollen wir uns noch steigern und wir haben in der nächsten Zeit viel im taktischen Bereich vor. Körperlich steht das Team schon gut da und alle sind relativ fit", erklärt Rohraus Coach.

Am 11. Februar startet der 12. der Hinrunde in die Vorbereitung, bis dahin werden auch die Transfers getätigt sein und das eigene Spiel wird taktisch abhängig von den Zugängen angelegt. Vier bis fünf Tests sind in den kommenden Wochen geplant, ehe Rohrau in die Rückrunde startet.

"Unser Ziel für die kommende Zeit ist es, eine Mannschaft zu formen, die im oberen Drittel der Liga mitspielen kann. Wir wollen im Frühjahr auf jeden Fall mehr Punkte als im Herbst machen. Mit Philipp Steiner hat uns in der Hinrunde eine wichtige Stütze gefehlt, an den Außenbahnen waren wir durch Verletzungen geschwächt. Der Herbst war daher nicht das, was die Mannschaft eigentlich leisten kann", erklärt Johannes Bejvl. Er ergänzt zur Ausgangslage der Liga für die Rückrunde: "Es bleibt so, dass jeder jeden schlagen kann. Die stärkste Mannschaft im Herbst war für mich Hundsheim, sie werden auch den Meistertitel holen. Sonst hat man gegen jedes Team der Liga Chancen."

 

 

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