Fischamend entwickelt sich als Verein weiter

Der ATSV Fischamend steht zum Zeitpunkt des Abbruchs im Mittelfeld der Tabelle in der 2. Klasse Ost. Für Trainer Günther Kastner hat dies einen klaren Grund. "Wir sind eigentlich gut in die Saison gestartet, haben dann aber mehrere Rückschläge hinnehmen müssen. Das Verletzungspech hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und unser Kader ist nicht so groß, um das auszugleichen", schätzt der Trainer die Leistungen seiner Mannschaft realistisch ein.

Speziell in der Offensive fehlten dem Team nach der Zeit einige Stammkräfte und dies machte sich bemerkbar. "Wir wussten, dass es schwierig wird, wenn uns solche Spieler ausfallen. Abgesehen davon waren die Leistungen aber trotzdem in Ordnung. Jetzt wären die Gegner in unserer Reichweite gekommen und wir hätten uns noch einige Punkte erhofft", so Kastner zum ungünstigen Zeitpunkt des Abbruchs. Das Thema Corona hat man im Verein des ATSV Fischamend gut in den Griff bekommen und versucht das beste daraus zu machen. "Der Verein entwickelt sich gerade sehr positiv und wird professioneller. Von der Platz-Sanierung bis zum Masseur - es geht in die richtige Richtung", zeigt sich der Trainer über die Rahmenbedingungen glücklich. Der Abbruch der Saison war für den Trainer eine Frage der Zeit. "Es hat sich ja schon länger abgezeichnet und war keine Überraschung. Cluster aus dem Fußball sind mir aber keine bekannt und wir als Verein hätten unsere Spiele ausgetragen", so Kastner weiter.

Platz 7-9 als Ziel

Auch im Frühjahr will der ATSV seinen Platz halten und wenn es möglich ist, einen Schritt nach vorne gehen. Der Kader soll dafür gleich bleiben und nur wenige Veränderungen werden über den Winter angestrebt. "Wir müssen uns um einen rechten Verteidiger bemühen, da wir einen Abgang haben werden. Das wollen wir kompensieren und uns wieder gut aufstellen. Wenn unsere Offensive dann wieder komplett ist und körperlich fit, werden wir unsere Ziele erreichen", so der zuversichtliche Coach des ATSV Fischamend abschließend.

 

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