Starkes Kollektiv als großer Pluspunkt - Manhartsberg zeigt mit starker Hinrunde auf

SV Manhartsberg startete mit drei Siegen in die abgelaufene Herbstmeisterschaft der 2. Klasse Pulkautal/Schmidatal, danach folgten aber drei Partien ohne vollen Erfolg. Die Mannschaft etablierte sich mit einem guten Finish noch im oberen Drittel der Liga, mit 26 Zählern überwintert der Verein nur mit vier Punkten Rückstand auf Herbstmeister Nappersdorf an der sehr guten vierten Stelle. "Eigentlich sind wir vollauf zufrieden, wir hatten uns einen Platz im Mittelfeld vorgenommen, zur Saisonhälfte liegen wir aber nur mit vier Punkten Rückstand auf den Führenden auf dem vierten Platz. Mit etwas Glück hätten wir sogar Erster sein können, gegen Pulkau und Ravelsbach haben wir eine 3:1 Führung nicht über die Zeit gebracht und spielten jeweils 4:4", blickt Manhartsbergs Sektionsleiter Helmut Seidl auf einen erfolgreichen Herbst zurück.

Kurztrainingslager in Brünn

"In der Hinrunde hatten wir Verletzte und es hätte noch eine Spur besser verlaufen können, dies ist aber Jammern auf hohem Niveau. Unser Trainer ist ein sehr guter Mann, unser Team besteht zu 80% aus sehr jungen Spielern und auch die vier tschechischen Akteure haben sich sehr gut entwickelt. Alle ziehen super mit, dies merkt man auch an der Trainingsbeteiligung und das Kollektiv ist Klasse", zeigt Seidl die Pluspunkte in der Hinrunde auf.

Ende Jänner startet der Verein in die Vorbereitung auf das Frühjahr, vier bis sechs Tests stehen am Programm. Der größte Teil wird auf Kunstrasen gespielt und zum Anschluss soll daheim auf Naturrasen getestet werden. Zudem absolviert die Mannschaft ein Kurztrainingslager in Brünn mit intensivem Training und Testspielen. Die angeschlagenen Spieler sollen laut Manhartsbergs Sektionsleiter bis zum Beginn der Vorbereitung wieder mit dabei sein, im Kader soll es keine Veränderungen geben und es ist vom Verein nichts geplant.

"Wir hoffen, dass die Liga so bleibt wie im Herbst, dann wir es im Vergleich zum Vorjahr eine spannende und intensive Meisterschaft geben. Bis Platz 6 sind alle knapp dabei und in der Rückrunde darf man sich in keinem Match eine Blöße geben, sonst fällt man gleich zurück. Wir hoffen, dass wir auch in der Rückrunde vorne dranbleiben können. Nach dem Abstieg hätte ich es nicht geglaubt, aber Nappersdorf ist jetzt für mich der Favorit auf den Titel. Pulkau ist auch stark, Zellerndorf darf man nicht unterschätzen und Eintracht Pulkautal ist ähnlich wie wir. Guntersdorf wird im Winter sicher wieder etwas versuchen und man darf sie nicht abschreiben", blickt Helmut Seidl zum Abschluss des Gesprächs auf das kommende Frühjahr.