Legionäranzahl wieder verringert - Ravelsbach formt Mannschaft fürs Frühjahr

"Es war für uns alle ein schwieriger Sommer, da uns spät auf einen Schlag sechs Stammspieler abhanden gekommen sind. Der Verein musste kurzfristig reagieren und wir mussten von unserem Weg ohne Legionäre abkommen. Es wurde eine neue Mannschaft zusammengestellt, die sich erst einspielen musste und mancher Spieler konnte sein Potential noch nicht ausschöpfen. Die Trainingsbeteiligung hat gepasst und es waren im Schnitt immer zwischen 18 und 20 Leute dabei. Insgesamt sind wir mit dem Tabellenplatz aber nicht zufrieden", blickt SV Ravelsbachs sportlicher Leiter Maximilian Grötz noch einmal auf die Herbstrunde zurück. Der Verein sammelte in der Hinrunde 14 Punkte ein und landete zur Halbzeit der Saison auf Rang 8 der 2. Klasse Pulkautal/Schmidatal.

Zwei neue Spieler aus der Slowakei

In der Transferzeit kam es bei Ravelsbach zu Neuerungen im Kader, dabei wurde ein Legionärstausch vollzogen und Spieler aus der Umgebung dockten bei Ravelsbach an. Roman Zahoran, Marian Cervenka und Marek Matias wurden abgegeben, es sind laut Grötz lauter gute Fußballer mit denen man auch etwas aufbauen kann. Im Gegenzug wurden zwei Akteure aus der Slowakei verpflichtet. Adrian Gasparovic spielte zuletzt bei Lokomotiva Devinska Nova Ves, Marek Markusek bei SFC Kalinkovo. Weitere Zugänge sind Jonathan Maurer (von Burgschleinitz) und Seval Mustafoski (Ziersdorf), die in die Kampfmannschaft eingebaut werden sollen. Manuel Edletitsch (Haugsdorf) und Jan Röhrenbäck (Rußbach) stießen ebenfalls zum Verein, Jakob Blei spielte zuletzt bei St. Bernhard und gibt nach einer Karrierepause ein Comeback. Daniel Dötzl kehrte zudem von Grabern an seine alte Wirkungsstätte zurück.

"Wir sind mit den Transfers zufrieden, konnten wieder mehrere Spieler aus der Umgebung holen und haben auch die Legionäranzahl wieder um einen Spieler reduziert. Am liebsten würden wir nur mit Spielern aus der Umgebung spielen, dies ist derzeit aber noch schwierig", meint Ravelsbachs sportlicher Leiter. Nach absolviertem Heimprogramm startete die Mannschaft inzwischen in die Vorbereitung und trifft im ersten Test am Samstag in Wien auf Heldenberg. Sechs Tests sind insgesamt geplant, fünf will man davon möglichst auf eigener Anlage austragen.

"Nappersdorf hat die Qualität um Titel zu holen"

"Unser Ziel ist es, eine Mannschaft zu formen und es wäre auch wichtig, wieder in einen positiven Lauf zu kommen. Wir haben mehrere Spiele nur mit einem Tor Unterschied verloren und möchten im Frühjahr bei solchen Matches möglichst punkten. Es wäre toll, wenn wir zeigen könnten, was mit dieser Mannschaft möglich ist", meint Maximilian Grötz zur Frage nach den Zielen von Ravelsbach für die Rückrunde. Er ergänzt zur Ausgangssituation der Liga im Frühjahr: "Nappersdorf hat sich gut verstärkt, sie haben die Qualität auch knappe Spiele zu gewinnen und ich denke, sie werden den Titel holen."

 

 

 

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