SV Zellerndorf in Lauer-Position

Der SV Zellerndorf erhebt auch im Herbst wieder Anspruch auf den erweiterten Favoritenkreis. Gestartet ist man sensationell, danach wurde man von Verletzungen und Sperren geplagt. Im Frühjahr ist allerdings wieder schwer mit ihnen zu rechnen.

 

Anschluss wird gehalten

Im Vorjahr fehlten lediglich drei Punkte auf die Ligaspitze. Im Herbst nach den ersten neun absolvierten Partien fehlen zwar bereits neun an der Zahl, jedoch hat man noch ein Spiel in der Hinterhand und hinter Spitzenreiter Eintracht Pulkautal geht es eng her. Gegen die Top Drei der Liga musste man sich zwar allesamt geschlagen geben, doch Obmann Ferdinand Riedl kann dennoch ein positives Fazit ziehen: „Die ersten paar Runden haben wir sehr gut gespielt, da war ich als Obmann sehr zufrieden. Nachher haben sich Verletzte und Gesperrte eingeschlichen und wir mussten teilweise fünf, sechs Stammkräfte aus der Kampmannschaft ersetzen.“ Auf jene wird man im Frühjahr wieder zurückgreifen können, das Ziel sei laut Riedl „unter die ersten Drei“ zu kommen.

Suche nach Testspielstätte

In Zellerndorf laufen fast ausschließlich Einheimische auf, einzige Ausnahme bildet ein Legionär. Mit dem Personal sei man vollends „zufrieden“, daher seien keine Verstärkungen geplant und „es sollte alles gleich bleiben“. Bezüglich anstehender Testspiele gestaltet sich die Lage für den SV Zellerndorf etwas komplizierter: „In Wien haben wir angefragt, doch alle Kunstrasen Plätze sind ausgebucht. Ob man nach Tschechien fahren kann und wieder zurückkommt, weiß man nicht genau. Deshalb werden wir nur zwei, drei Testspiele machen, wo wir zusehen, dass wir die auf einem Naturrasen austragen.“ Der Großteil der Mannschaft hält sich ohnehin seit Mitte Dezember mit Laufeinheiten fit, mehr bleibt momentan ohnehin nicht zu machen.