Grabern verlässt sich auf Zugänge aus dem Frühjahr

Mit drei erfolgreichen Neuzugängen konnte man sich im Frühjahr bereits verstärken. Für die Herbstsaison besteht daher kein Handlungsbedarf. Den jungen Spielern im Kader möchte man nämlich ebenso Einsatzzeiten gewähren. Ein konkretes Saisonziel möchte man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht formulieren. Den Vorschlag eines alternativen Modus bewertet man erstmal sachlich. Auf eine gemeinsame Entscheidung muss man sich im Vorstand erst einigen.

 

Nach Zugängen im Frühjahr keine weiteren Transfers von Nöten

Die SU Grabern befindet sich seit dem 19. Mai im regelmäßigen Trainingstbetrieb und hält dabei zwei bis drei Einheiten pro Woche ab. Das erste Testspiel soll am Sonntag folgen. Angesprochen auf die Kaderplanung antwortet Sektionsleiter Ernst Semmelmeyer: „Im Vergleich zum Winter wird sich nichts ändern. Es sieht ganz danach aus, dass wir mit derselben Mannschaft, mit der wir in das Frühjahr gestartet wären, weiter machen. Nachdem wir viele junge Spieler haben, die sich Einsatzzeiten verdient haben, sind keine weiteren Transfers nötig.“ Im angesprochenen Winter verstärkte man sich dabei direkt mit drei neuen Spielern: Vom SV Stockerau sicherte man sich von Stefan Garbachkov, sowie Vasil Ivanov die Dienste, während Maximilian Plank vom SV Heldenberg zum Kader dazugestoßen ist. Auf ein konkretes Saisonziel legt sich Semmelmeyer noch nicht fest: „Das wird sich der Trainer gemeinsam mit der Mannschaft nach den ersten Vorbereitungsspielen setzen. Jetzt kann man dazu natürlich noch nicht viel sagen. Man weiß auch nicht, wie es den anderen Vereinen geht.“

Alternativer Modus „etwas kurzfristig“

Die angedachte Änderung am System wird in Grabern, bevor man sich auf keine gemeinsame Stellungnahme im Vorstand geeinigt hat, nüchtern von Ernst Semmelmeyer betrachtet: „Es ist lobenswert, dass sich der Verband Gedanken macht und die Vereine miteinbezieht. Vor dem Meisterschaftsstart ist es allerdings etwas kurzfristig. An der genauen Umsetzung kann man sicherlich noch etwas feilen. So wie es bei uns ist, wäre die Saison in Sommer nicht kürzer, sondern sogar etwas länger. Im Herbst hat man dann sogar zwei spielfreie Wochen drin, das wäre suboptimal.“