Abstimmungsprobleme nach Neustart - Lanzenkirchen will stetige Steigerung fortsetzen

Nach Rang 13 in der Vorsaison stand der Verein SC Lanzenkirchen im Sommer kurz vor dem Aus, im Kader kam es schließlich zu einem totalen Umbruch, unter dem neuen Coach Manfred Rosskogler wurde eine neue Mannschaft geformt. Im darauffolgenden Herbst dauerte es natürlich, bis sich das Team langsam fand, im Laufe der Hinrunde sammelte man fünf Punkte und Lanzenkirchen liegt zur Halbzeitpause an der 13. Stelle der 2. Klasse Steinfeld. "Nach dem gerade noch abgewendeten Ende haben wir intensiv nach einer neuen Mannschaft und U23 gesucht, es ist ganz normal, dass es danach nicht optimal verlaufen ist. Es braucht Zeit, ehe die Spieler die Trainer- und Vereinsphilosophie verinnerlichen, wir hatten Abstimmungsprobleme und so ein Neuanfang ist nicht innerhalb von vier bis acht Wochen erledigt", fasst Manfred Rosskogler den Herbst zusammen.

Junger Spieler dazu geholt

"Negativ im Herbst war, dass wir zu billige Tore bekommen haben. Uns hat zudem Stürmer Miklos Fleischhacker fast die ganze Hinrunde gefehlt, er ist uns abgegangen. Positiv war dafür, dass die Mannschaft sich im Winter stetig gesteigert hat, es fehlen zwar noch einige Dinge, der positive Aufwärtstrend war aber schon zu erkennen", so Rosskogler weiter.

Am 14. Jänner startet Lanzenkirchen in die Vorbereitung, in den darauffolgenden Wochen sind nur relativ wenige Testspiele geplant. "Ich bin nicht unbedingt ein Freund vom Kunstrasen, wir haben zudem körperlich noch etwas aufzuholen. Die Testspiele stehen bis auf eins noch in Planung und wir werden sie je nach Witterung durchführen", meint der Coach von Lanzenkirchen.

In der Kaderzusammenstellung kam es im Winter zu wenigen Veränderungen, als einziger Abgang wechselt Martin Biegler zurück zu St. Egyden. Dafür ist mit Timo Sommer ein junges Talent zum Verein gestoßen, er war zuletzt bei Club 83 und steigt nach einer mehrjährigen Pause wieder ins Fußballgeschehen ein. Miklos Fleischhacker ist wieder fit und wird dem Verein im Frühjahr zur Verfügung stehen, sonst ist beim 13. der 2. Klasse Steinfeld nichts geplant.

"Wir wollen kontinuierlich weiterarbeiten, in puncto Trainingsbeteiligung hoffen wir, dass die Spieler noch ein paar Prozent mehr geben. Wir wollen mit dieser Mannschaft das Jahr abschließen und werden dann versuchen, junge Akteure aus der U23 einzubauen und Zugänge dazu zu holen, um die Kaderdichte zu verbessern und den positiven Druck auf die Spieler damit zu vergrößern", erklärt Manfred Rosskogler die Ziele für die kommenden Monate.