Mannschaft tritt als Einheit auf - Herbstmeister Oed/Waldegg mit drei Zugängen

WSV Oed/Waldegg startete mit drei Siegen in die Hinrunde der 2. Klasse Steinfeld, ehe die Mannschaft gegen Zillingdorf das erste Mal in der Saison verlor. Es folgte nur mehr eine Derbyniederlage gegen Piesting, die restlichen Spiele wurden gewonnen. Der Verein überwintert mit 30 Punkten etwas überraschend, aber verdient an der ersten Stelle. "Es gab im Sommer Veränderungen im Kader und das Klima hat sich dadurch gebessert. Der Zusammenhalt in der Mannschaft war sehr gut, es gab keine Cliquenbildung und die Mannschaft war eine Einheit. Uns hatten zudem viele nicht auf der Rechnung und dies war sicher ein zusätzlicher Ansporn. Das Umfeld hat gestimmt und wir sind sehr zufrieden mit der Hinrunde, nur die 0:2 Derbyniederlage gegen Piesting war bitter", lautet die positive Bilanz von Trainer Walter Lichtenwörther.

Trainingslager in Kroatien

"Es gibt trotz des guten Herbstes natürlich noch einiges zu verbessern, bei den Auswärtspartien tun wir uns noch schwer und da wollen wir uns besser an die Platzgrößen anpassen. Dazu müssen wir noch Kondition und Laufbereitschaft steigern", erwähnt Oeds Coach. Vorgestern startete der Verein in die Vorbereitung, in den kommenden Wochen sind vier Spinnnig-Einheiten und Krafttraining in der Halle geplant. Sieben bis acht Tests stehen am Programm, zusätzlich absolviert die Mannschaft im Februar von Donnerstag bis Sonntag ein Trainingslager in Kroatien.

In der Transferzeit blieb es beim Herbstmeister in den letzten Wochen relativ ruhig, drei Spieler wurden inzwischen mit an Bord geholt. Von Ortmann kommt der junge Goalie Tobias Fischer, er ist als 2er Tormann geplant. Aus der Gebietsliga von Katzelsdorf wurde ein guter Außenbahnspieler verpflichtet, Sinan Sipahi spielt nun für den Tabellenführer der 2. Klasse Steinfeld. Ramazan Öztürk kehrte von Theresienfeld zur alten Wirkungsstätte zurück, zudem werden einige junge Spieler zur Mannschaft hochgezogen. Abgänge gibt es laut Oeds Trainer derzeit nicht.

"Da sich alle Vereine in der Winterpause weiter verstärken, glaube ich, dass das Rennen um den Titel bis zum Schluss knapp bleiben wird. Wir haben mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft schon einiges erreicht, der Meistertitel ist nicht unser Ziel. Wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen und am Ende werden wir sehen, ob uns eine Überraschung gelingt. Es ist auf jeden Fall kein Muss, den Titel zu holen", antwortet Walter Lichtenwörther auf die Frage nach den Zielen seines Vereins im Frühjahr.