Neuer Trainer und mehrere Zugänge - Wöllersdorf will unbedingt einstellig werden

"Der 12. Platz ist nicht unser Anspruch, mit der Qualität im Kader hätten wir im Herbst unter den Top 5 sein müssen. Ursachen waren einerseits der Verletzungsteufel, zudem haben einzelne Spieler vergessen, dass Fußball ein Mannschaftsport ist und das Team hat nicht richtig zusammengespielt. Nach dem Remis zum Auftakt gegen Winzendorf standen wir nach der Derbyniederlage gegen Piesting unter Zugzwang und mit der Brechstange ist es auch nicht gegangen. Es wurden nur 1/3 der erwarteten Punkte geholt, es war eine magere Ausbeute und die fünf Unentschieden waren auch ein negativer Aspekt. Der Herbst war enttäuschend und wir hoffen, dass es im Frühjahr besser wird", lautet die kritische Bilanz von ATSV Wöllersdorfs sportlichen Leiter Peter Schwarz. Sein Team sammelte in der ersten Saisonhälfte nur acht Punkte ein und ging als Vorletzter der 2. Klasse Steinfeld in die Winterpause.

Sieg und Niederlage bei bisherigen Tests

In der Winterpause kam es bei Wöllersdorf zu einigen Veränderungen, mit Dieter Sachs präsentierte der Verein einen neun Trainer. Der Tabellenzwölfte hatte zwei Abgänge zu verzeichnen, Seydi Kurt spielt nun für Zillingdorf und Imre Deme wechselte ins Burgenland zu Zillingtal. Weiters dürften laut Peter Schwarz Bernd Seiler und Andras Strapak ihre Karriere in der Kampfmannschaft beenden. Im Gegenzug wurden mehrere Akteure mit an Bord geholt. Armin Kamenjasevic war zuletzt bei Klingenbach und er kennt Hakki Yilmaz aus der gemeinsamen Zeit bei Rapid II. Seyit Altinisik war beim Rennweger SV gemeldet, Fatih Özdemir kommt von Theresienfeld und Michael Safarik kehrte von Lanzenkirchen zur alten Wirkungsstätte zurück. Christian Steinreiber spielte zuletzt für Krumbach, Ahmet Kurulmus kehrte aus der Reserve von Kottingbrunn zurück und Ömer Özkan war zuletzt bei Team Wr. Linien gemeldet.

Wöllersdorf startete am 5. Februar mit der Vorbereitung und zwei Testspiele wurden schon absolviert, gegen St. Egyden/Stfd. setzte man sich mit 6:4 durch. Gegen Pottschach setzte es dagegen eine 1:7 Klatsche, gegen einen laut Schwarz resch auftretenden Gegner mussten in der Schlussphase drei Spieler verletzt raus und der sportliche Leiter hofft, dass die Mannschaft aus diesem Spiel lernt. Am Sonntag trifft Wöllersdorf auf Blumau, insgesamt sind noch vier Partien bis zum Frühjahresstart geplant.

"Qualitätsmäßig wurde die Mannschaft im Winter sicher nicht geschwächt, die Erwartung ist daher, dass wir unbedingt einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Das eigentliche Ziel vor Beginn der Meisterschaft war ein Platz in den Top 5, da sind wir aber schon zu weit weg. Unser neuer Trainer ist sehr bemüht, es gilt nun eine Truppe zu formen, die, auch wenn es nicht läuft, zusammenhält", erklärt Peter Schwarz die Ziel für das Frühjahr.

 

 

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