Licht und Schatten beim SC Piesting

Der SC Piesting überwintert nach den ersten Spielen der 2. Klasse Steinfeld auf Rang sieben. Im Mittelfeld der Tabelle zeigte man sich mit manchen Spielen zufrieden, mit anderen weniger. "Wir sind eigentlich zufrieden aber irgendwie auch nicht zu 100%. Der Start war schwierig und es hat gedauert bis wir gut reingekommen sind. Danach waren wir fünf Spiele ungeschlagen und diese Serie konnte sich sehen lassen. Am Ende ließen die Personalprobleme nicht mehr zu", so Piesting-Coach Hirnthaler.

Gegen Ende der Saison spitzte sich die personelle Lage immer weiter zu und man musste mit vielen Ausfällen rechnen. "In den letzten drei Runden haben wir keinen Punkt mehr geholt und das ist aufgrund der Lage im Nachhinein auch erklärbar. Es wäre in den ausstehenden Runden vor dem Winter auch nicht leichter geworden", so Hirnthaler zu den Problemen auf dem Kadersektor. Generell war die Lage mit Corona und den Nebeneffekten allgemein keine einfache. "Zum Glück sind wir von Verschiebungen verschont geblieben und konnten unsere Spiele durchziehen. Auf der anderen Seite war eine Planung schwer, da es viele Verdachtsfälle gab und man nur sehr ungenau die Spielerliste und den Matchplan zurechtlegen konnte. Der Abbruch war unter dem Strich absehbar und ist die richtige Entscheidung", so der Trainer des SC Piesting zu den Auswirkungen des Coronavirus.

"Unser Ziel sind die Top-5"

Auf die Frage der Ziele für die Fortsetzung der Saison gab Hirnthaler eine klare Antwort. "Wir wollen noch unter die ersten fünf kommen und sind dafür noch in Schlagdistanz. Es werden sicher enge Spiele und ich gehe davon aus, dass unsere verletzten Spieler wieder zurück kommen und es personell besser aussieht", so der Coach, der auch zu eventuellen Transfers noch ein paar Worte verlor. "Es wird bald Gespräche mit der Führung geben und dann werden wir mögliche Transfers besprechen. Es ist aktuell kein Muss, aber sollte sich etwas ergeben, nehmen wir es natürlich gerne", so Hirnthaler abschließend.

 

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