Statzendorf muss ohne Schuh in Tritt kommen

Auf statzendorf asv sturmzwei Stammkräfte muss der ASV Statzendorf zum Beginn der Rückrunde in der 2. Klasse Traisental verzichten: Mittelfeld-Akteur Elias Prieschnig steht dem Leader wegen einer Sprunggelenksverletzung, er verletzte sich wie Florian Schuh in der Vorbereitung. Letzterer, mit zehn Treffern zweitbester Scorer, verletzte sich ebenfalls am Sprunggelenk. Beide fallen voraussichtlich noch bis zu vier Wochen aus.

 

Unabhängig davon ist Statzendorf auf Aufstieg programmiert: Der Vorsprung auf den Zweiten Hohenberg beträgt allerdings nur zwei Punkte. „Es wird kein Selbstläufer im Frühjahr, doch da das Team nicht nur Qualität hat, sondern auch Charakter zeigt, bin ich sehr optimistisch“, offenbarte Trainer Johann Fischmann.

Revanche ist angesagt

Pikant wird es schon im ersten Match am 18. März um 15.30 Uhr in Radlberg: Der Auftaktgegner rangiert zwar nur an vorletzter Stelle, erwischte in der 1. Runde Statzendorf aber am falschen Fuß: „Wir verloren mit 0:1, glaubten nach der Vorbereitung, dass es einfach wird. Ein fataler Irrtum“, analysiert Fischmann.
Es sollte die einzige Niederlage der Herbstsaison bleiben, die darauffolgenden elf Siege und ein Remis (2:2 beim Neunten Pottenbrunn) sprechen für sich. „Dieser Verein gehört einfach in die 1. Klasse, auch im Umfeld wird alles dafür getan, gerade eine neue Tribüne inklusive VIP-Bereich gebaut“, weiß der Coach, der seit Jänner 2011 das Zepter schwingt. „Die Mannschaft befand sich damals im Umbruch, mir eilte der Ruf voraus, gut mit jungen Spielern arbeiten zu können“, erzählt der frühere BNZ-Coach der Admira.

Zwei Top-Legionäre

Die Rechnung ging auf, die Einkaufspolitik tat ihr übriges dazu bei: „Mit Lukas Melicharek und Roman Sopusek erwischten wir zwei Top-Legionäre.“ Lukas Melicharek kam, obwohl einige Male verletzt, im Herbst auf 18 Tore, der sehr lauf –und spielfreudige Roman Sopusek steuerte neun Tore bei, avancierte zum Denker und Lenker der Statzendorfer Truppe.
Im Winter stieß Daniel Karner frisch dazu: „Er passt optimal rein, kann auf nahezu allen Position eingesetzt werden“, berichtet Fischmann, dem im Gegenzug Christoph Völkl abhanden kam. Zu möglichen Titelrivalen meint der Cheftrainer: „Ich kümmere mich ehrlich gesagt nicht um andere Mannschaften.“ Der vermeintlich schärfste Rivale wurde im Herbst mit einer 5:0-Packung nach Hause geschickt: „Wir wussten, dass sie mit Fortdauer einer Partie konditionelle Probleme bekommen. Es war ein Match, in dem alles aufging.“

Christian Reichel

 

 

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