Negativspirale im Herbst - Drei Zugänge und ein Rückkehrer bei Radlberg

Nach 20 Punkten und Rang 12 in der letzten Saison holte ASV Radlberg in drei ersten, sehr knappen Spielen einen Zähler. Danach geriet die Mannschaft aber in ein Formtief und konnte bis zur Winterpause keine Punkte mehr aufs Konto verbuchen. Damit liegt der Verein zur Halbzeit der Meisterschaft an der letzten Stelle der 2. Klasse Traisental. "Wir sind mit dem Platz auf keinen Fall zufrieden, wir haben im Herbst besser gearbeitet, als es die Tabelle aussagt. Unser Team ist spielerisch gut gestartet, wir hatten aber in den ersten Matches auch Pech. Gegen St. Aegyd erhielten wir das 2:3 in der 94. Minute, nach einem Remis führten wir gegen Hafnerbach bis zur 90. Minute und verloren noch 2:3. Danach sind wir in eine Negativspirale hineingekommen", erklärt Trainer Mario Pemmer.

Defensivverhalten steigerungsbedürftig

"Nach dem Start haben wir immer wieder Spiele unglücklich verloren, kassierten unnötige Sperren und hatten auch Verletzungspech, so erlitt ein Akteur einen Kreuzbandriss und ein Zweiter einen Nasenbeinbruch. Für das Frühjahr wird es wichtig sein, dass wir uns taktisch verbessern, wir haben zu viele Gegentore bekommen und im Defensivverhalten müssen wir uns steigern", ergänzt der Coach von Radlberg.

In der Kaderzusammenstellung wollte man ebenfalls etwas ändern und es kam bereits zu den ersten Transfers, von den Legionären Richard Hejcik und Lubomir Bulak hat man sich getrennt, der Abgang des jungen Eigenbauspielers Amel Fejzic schmerzt und Michael Wurzer verließ aus privaten Gründen den Verein. Auf der anderen Seite wurden drei Spieler geholt, von St. Georgen wurde mit Marco Horak ein Mittelfeldspieler für die Seite verpflichtet, Yusa Ismailcebioglu ist ein zentraler Mittelfeldspieler und kommt von Traismauer. Thomas Halm war zuletzt bei Ratzersdorf, er kann in der Defensive als Innenverteidiger oder 6er auflaufen, zudem kehrt Innenverteidiger Johannes Hofegger nach einem Auslandsaufenthalt fix zurück. Ein ausländischer Stürmer soll noch verpflichtet werden, damit wäre Radlberg mit den Transferaktivitäten fertig.

Kurztrainingslager in Tschechien

Am 28. Jänner startet die Mannschaft in die Vorbereitung, im Februar absolviert man ein dreitägiges Trainingslager in Tschechien und mindestens fünf Testspiele sind geplant. "Unser großes Ziel für das Frühjahr ist es, nicht als Letzter abzuschließen und die ein oder andere Mannschaft zu überholen", meint Mario Pemmer, er antwortet abschließend auf die Frage nach den Titelkandidaten in der 2. Klasse Traisental: "Es ist alles relativ knapp und die Teams liegen eng beisammen, ich denke, es wird bis zum Schluss spannend bleiben. Pottenbrunn sowie Böheimkirchen werden es sich am Ende untereinander ausmachen."

 

 

 

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