2. Klasse Traisental

Junge Spieler entwickelten sich im letzten Jahr gut - Hafnerbach will oben mitmischen

"In der letzten Saison haben wir den Start in die Hinrunde verhaut und holten nur zehn Punkte aus sieben Spielen, dies hatte mehrere Gründe und das erste Viertel war auch aufgrund von Verletzungen nicht gut. Danach haben wir uns gut erfangen, holten noch 15 Punkte und verloren in den letztens sieben Spielen nur mehr gegen Böheimkirchen. Im Winter hatten wir Ambitionen, doch noch in den Top 3 der Liga zu landen, es ist sich aber nicht ausgegangen. Am Ende fehlten sechs Zähler, sonst hätten wir das grundlegende Ziel, einen Top 5 Platz, erreicht. Anderseits mussten junge Akteure in die Presche springen, für die Entwicklung dieser Spieler war das letzte Jahr gut und so mancher entwickelte sich zur Stammkraft" so die Saisonbilanz von TSU Hafnerbachs Trainer Thomas Gstöttenmayr.

Drei Zugänge

Hafnerbach schloss die Saison 2018/19 an der siebenten Stelle der 2. Klasse Traisental ab, nächsten Montag startet man wieder in die Vorbereitung. Vier bis fünf Tests sind geplant, am freien Wochenende trifft man sich zum Soccer-Golf. Wegen der vereinzelten Änderungen im Kader will Hafnerbach so schnell wie möglich eine Mannschaft finden.

Zwei Akteure werden nächste Saison nicht mehr für Hafnerbach auflaufen, Matthias Berger ging zu Karlstetten zurück und auch Sebastian Huber will sich verändern. Im Gegenzug wurden drei Spieler geholt, Erik Zacek kehrte nach seinem letzten Engagement bei Neusiedl/Zaya wieder in die Heimat zurück und wurde nun als Verstärkung für die Außenbahn oder im Zentrum geholt. Thomas Gigl war zuletzt bei Loosdorf und spielte aus zeitlichen Gründen in der U23, der defensive Mittelfeldspieler hat nun bei seinem neuen Verein wieder mehr Zeit zur Verfügung. Konstantin Kotek lief zuletzt bei Mank auf, bei ihm ist noch nicht klar, in wieweit er zur Verfügung steht. Er wäre auf jeden Fall eine sehr gute Verstärkung.

Mit einem Spieler steht Hafnerbach noch in Verhandlung, Mathias Jakob riss sich im letzten Spiel der Vorsaison das Kreuzband, muss zumindest ein halbes Jahr pausieren und steht als Co-Trainer zur Verfügung. Benjamin Heinzl könnte nach einer längeren Verletzung noch in der Sommervorbereitung zurückehren.

"Die Liga wird extrem eng sein"

"Ich denke, dass die Liga in der kommenden Saison unglaublich schwer sein wird. Es gibt nur elf Vereine, daher darf man nur sehr selten verlieren. Mit SC St. Pölten, Böheimkirchen und Eichgraben wollen mehrere Teams oben mitmischen, wir hoffen auch, uns in den Top 3 platzieren zu können. Pyhra ist für mich noch eine Wundertüte, die direkten Duelle sollte man nur selten verlieren, um einen oberen Tabellenplatz erreichen zu können", meint Thomas Gstöttenmayr abschließend.

 

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