Umdenken im Winter notwendig - Fünf Zu- und drei Abgänge bei Sportclub St. Pölten

"Die Herbstsaison ist nicht wie erwartet ausgefallen, unser Ziel war höher gesteckt, als der momentane Tabellenplatz. Es sind unvorhersehbare Dinge passiert, die Mannschaft ist ganz gut gestartet und zu Beginn der Mittelphase haben einige Leistungsträger aus privaten Gründen nicht mehr so viel zeit gehabt, zu trainieren. Wir haben im Herbst immer 50 Minuten gut gespielt, konditionell hat es aber nicht für 90 Minuten gereicht. Daher haben wir viele Spiele im letzten Drittel verloren und nun war ein Umdenken notwendig", fasst SC St. Pöltens sportlicher Leiter Walter Steindl die abgelaufene Herbstmeisterschaft zusammen. Seine Mannschaft sammelte in der ersten Saisonhälfte 14 Punkte ein und liegt an der sechsten Stelle der 2. Klasse Traisental.

Mannschaft wird für nächste Saison geformt

Im Kader kam es im Winter zu gröberen Veränderungen, SC St. Pölten gibt Zoltan Ignacz ab und von Tormann Adin Mehmedovic hat man sich bereits zwei Runden vor Schluss einvernehmlich getrennt. Sebastian Hofbauer bekam ein Angebot aus der 2. Landesliga von Haitzendorf und der Sportclub wollte ihm den Weg nicht verstellen, Erfahrung sammeln zu können. Im Gegenzug wurden fünf Spieler verpflichtet, Markus Pitgursky (zuletzt Spratzern) und Rufi Jusufi (zuletzt Leonhofen) wurden an die alte Wirkungsstätte zurückgeholt.Martin Hudak wurde aus der Slowakei verpflichtet und ist der zweite Legionär, der 21 jährige ist für den Sturm gedacht. Cemalettin Türkmen wurde aus der U23 von Spratzern leihweise geholt und unterstützt nun ein halbes Jahr die Mannschaft, Besar Saliji kommt von Herzogenburg.

"Wir haben fünf Zu- und drei Abgänge, zudem werden aus der U23 zwei Spieler in die Kampfmannschaft hochgezogen Das Team wurde verjüngt, wir wollen ein höheres Tempo gehen und uns im physischen Bereich steigern", erklärt Steindl. Am Montag startete SC St. Pölten in die Vorbereitung und alle ziehen laut dem sportlichen Leiter voll mit. Der erste Test folgt im Februar gegen Türnitz und insgesamt sind sechs Vorbereitungsmatches gegen zumeist Teams aus der 1. Klasse geplant.

"Es ist jetzt die Aufgabe der Trainer die Mannschaft so vorzubereiten, dass wir in der kommenden Saison vorne mit dabei sein. In den nächsten Monaten wird ein Team dafür geformt und man wird sehen, ob wir mit dem Kader in der Saison 2020/21 um den Meister mitspielen können. Wir wollen uns von Spiel zu Spiel steigern, es ist auch ein Auswahlverfahren, wer von den Spielern den Weg des Vereins mitgeht", zeigt Walter Steindl die Ziele des Vereins über das Frühjahr hinaus auf.

 

 

 

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