Gedämpfte Euphorie in Eichgraben

Das gemeinsame Vorgehen beim USV Eichgraben wird im Laufe der Woche beschlossen. Den gleichen Fehler wie zuletzt und in verfrühte Euphorie verfallen, wolle man aber nicht machen. Außerdem kritisiert der sportliche Leiter des Klubs die fehlende Anerkennung der 2. Klasse Traisental heftig.

 

Verhaltene Vorfreude

Beim USV Eichgraben hält man die Füße noch still und verfällt noch nicht in überschwängliche Euphorie. Insbesondere der sportliche Leiter Anton Cermak spricht Klartext: „Ich vermute es wird ein ähnliches Theater wie letztes Jahr. Wir starten alle wieder euphorisch und bekommen dann erneut hohe Zahlen.“ Trotzdem stellt man sich selbstverständlich auf einen geplanten Meisterschaftsstart am 14./15. August ein. „Wir haben ehrlich gesagt noch keinen fixen Plan. Das Einzige was wir wissen ist, dass wir fünf Wochen mehr Vorbereitung haben, die man auch brauchen wird, damit sich die Leute nicht verletzen.“ Das genaue Vorgehen in Eichgraben werde diese Woche bei einer gemeinsamen Sitzung beschlossen. Auch die Kaderplanung, sowie der Zeitpunkt des Trainingsstart sollen dort Themen sein.

Fehlende Anerkennung für die Liga

Klare Worte findet Anton Cermak, wenn es um die Anerkennung der 2. Klasse Traisental geht. Die Ligagröße im Besonderen stellt der sportliche Leiter in Frage: „Mit 11 Vereinen ist das keine Meisterschaft. Da wollen sie, dass die 2. Klasse genauso behandelt wird, wie jede andere, doch im Endeffekt ist man ein Niemand. Man ist ein vollwertiges Mitglied, aber wenn man etwas möchte, wird man ganz hinten angestellt.“ Außerdem stößt Cermak auf, dass etwa kurz vor der letzten Saison noch Teams herumgeschoben wurden und die 2. Klasse Traisental wiederum Teams verloren habe. „In der 2. Klasse wird auch kein schlechter Fußball gespielt, doch das wird immer so abgewertet, das finde ich nicht in Ordnung“, stellt der sportliche Leiter klar.