Harland beklagt lange Ausfallsliste

Quantitativ h2-klasse-traisentalatte Harland in der Sommerpause seinen Kader aufgestockt, acht neue Akteure an Bord geholt. "Bis auf Mustafa Dinc kickten zuvor aber alle in einem Reserve-Team", rückt Trainer Christian Schreiblehner die Gegebenheiten qualitativ ins rechte Licht. Der Saisonstart fiel mit vier Punkten aus sechs Spielen durchwachsen aus, das vorgegebene Saisonziel - einstelliger Tabellenplatz - ist aber in jedem Fall machbar.

 

Die Auslosung hatte es für Harland in sich: Mit Maria Anzbach (0:1-Nederlage), Eichgraben (3:2-Sieg), Sturm 19 St. Pölten (2:3) und St. Veit (2:2) traf man in den ersten sechs Runden gleich auf vier Titelkandidaten: "Gegen Maria Anzbach war ein Remis im Bereich des Möglichen, gegen St. Pölten verspielten wir eine 1:0-Führung", trauert Schreiblehner verlorenen Punkten nach.

 

Topscorer Hladky sah gelb-rot, ist am Sonntag nur Zuschauer

Vor allem die Trefferausbeute fällt mit neun Stück äußerst bescheiden aus. Adam Hladky ist mit vier Toren wohl bester Scorer, läuft aber seiner Form hinterher und sah vergangene zu allem Überdruss die gelb-rote Karte. Das heißt ,er fehlt in der sonntägigen Heim-Matinee gegen Radlberg (11 Uhr). "Uns fehlt auch vorne ein zweiter, torgefährlicher Angreifer", listet Schreiblehner einen weiteren Schwachpunkt auf.

Hinzu kommt eine in diesem frühen Stadium der Saison ungewöhnlich lange Ausfalls-Liste: Neben Ladky wird Schreiblehner gegen Radlberg auch Sieber, Wiebogen, Strobl, Jahovic, Wimmer und voraussichtlich Calagan vorgeben müssen.

 

St. Pölten benötigt nach zwei Remis wieder einen vollen Erfolg

Klar verteilt sind die Rollen am Samstag in Pottenbrunn: Das Schlusslicht riss in den ersten sechs Spielen lauter Niederlagen und ein Score von 6:22 auf. Der nächste Gegner hat es in sich, niemand Geringerer als Leader Sturm 19 St. Pölten rollt an. Die Mehovic-Elf braucht nach Remis in Folge (jeweils 2:2 gegen St. Georgen/Stfd. und St. Veit) unbedingt wieder einen Dreier, sonst droht der Verlust der Tabellenführung.

Der erste Alternativ-Kandidat auf den Platz an der Sonne heißt nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen Eichgraben. Der Tabellen-Zweite empfängt am Sonntag Böheimkirchen, wo zumindest noch in dieser Woche der sportliche Leiter Gerald Wurm auch als Trainer das Sagen hat.

 

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Das Programm zur 7. Runde:

Freitag, 16.45 Uhr:

St. Veit - Hohenberg

Samstag, 16 Uhr:

Maria Anzbach - Schönfeld/T.

Türnitz - Altlengbach

Samstag, 16.30 Uhr:

Pottenbrunn - Sturm 19 St. Pölten

Sonntag, 11 Uhr:

Harland - Radlberg

Sonntag, 16 Uhr:

Eichgraben - Böheimkirchen

Bereits gespielt:

St. Aegyd - St. Georgen/Stfd. 3:2

 

Christian Reichel