2. Klasse Triestingtal

Verletzungsprobleme im Herbst - Vier Zugänge für Schönau

In der vergangenen Saison stand SC Schönau zur Halbzeit an der ersten Stelle der 2. Klasse Triestingtal, in der Rückrunde musste man allerdings noch zwei Teams vorbeiziehen lassen und der Verein lag in der Endabrechnung mit 61 Zählern auf Rang 3. In die aktuelle Meisterschaft startete die Mannschaft mit zwei vollen Erfolgen, danach hatte der Club aber mit einigen Ausfällen zu kämpfen und musste in der Hinrunde insgesamt vier Niederlagen hinnehmen. 20 Zähler sammelte Schönau im abgelaufenen Herbst, damit überwinterte man mit acht Zählern Rückstand auf Tabellenführer Oberwaltersdorf an der sechsten Stelle der Liga.

Defensive soll stabiler werden

"Wir hatten in der Hinrunde aufgrund der vielen Verletzten Probleme, es haben bis zu sieben Stammspielfehler gefehlt und dies konnten wir einfach nicht kompensieren. Wenn alle da gewesen wären, würden wir in der Tabelle auch an einer anderen Stelle stehen, nun sind zumindest alle wieder fit", erklärt Schönaus Coach Mario Lasinger, warum sein Team nach der ersten Saisonhälfte nicht in den Spitzenplätzen liegt.

Die Mannschaft befindet sich inzwischen in der dritten Woche der Vorbereitung, das Teambuilding verlief laut dem Trainer des Tabellensechsten sehr gut und die Weiterentwicklung der Mannschaft steht derzeit im Fokus. Bisher wurde nur trainiert und die neuen Spieler ins Team integriert, heute testet man um 20 Uhr am Kunstrasen in Eggendorf gegen Grimmenstein. Am Freitag trifft Schönau auf Club 83 und am Sonntag testet man gegen Theresienfeld, insgesamt stehen in den nächsten Wochen sieben Vorbereitungsmatches am Programm.

Schönau musste in der Winterpause zwei schmerzhafte Abgänge hinnehmen, Marcel Petlach und Lukas Gamper wechselten innerhalb der Liga zu Blumau. Im Gegenzug wurden vier neue Spieler mit an Bord geholt, Stürmer Rene Schedel spielte zuletzt im Burgenland bei ASK Tschurndorf. Für das Mittelfeld wurden von Tribuswinkel Peter Okasek und Gurur Veltan verpflichtet, Thomas Schneider kam von Ligakonkurrenten Enzesfeld.

"Wir wollten uns mit den Transfers im Mittelfeld und im Sturm verstärken, in den nächsten Wochen müssen wir an der Defensive arbeiten, da wir im Herbst noch zu viele Tore bekommen haben. Um die Offensive mache ich mir auch mit den Zugängen keine Sorgen, wir haben ein gutes Team und werden ein positives Frühjahr spielen" blickt Mario Lasinger optimistisch auf die kommenden Monate.

 

 

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