Trainer Gerhard Fürst macht bis Sommer weiter - Pottenstein geht ohne Druck ins Frühjahr

SC Pottenstein war in die Saison 2019/20 gestartet um die Titelfavoriten zu ärgern, der Herbst verlief für den Verein sehr gut und die Mannschaft etablierte sich in den oberen Gefilden der 2. Klasse Triestingtal. Mitte der Hinrunde gab Coach Werner Habeler aus persönlichen Gründen überraschend seinen Rücktritt bekannt, Pottenstein fand aber rasch eine Lösung bis zum Winter und der Meistermacher aus der Saison 2013, Gerhard Fürst, übernahm das Traineramt. Mit 27 Punkte überwintert der Verein auf Rang 4 der Liga und konnte damit die Erwartungen vom Sommer erfüllen.

Gefälle bei Kondition und Ausdauer

"Dem Verein war vor der Saison bewusst, dass die ersten drei Mannschaften Berndorf, Enzesfeld und Leobersdorf spielerisch stärker sind, man wollte dahinter den vierten Rang holen. Ich bin ja später im Herbst dazugekommen, es ist lange sehr gut verlaufen, doch als wir nach acht Runden Erster waren, war die Mannschaft etwas irritiert. Die älteren Spieler haben geglaubt es geht so weiter, die jüngeren Spieler sind etwas an der Situation zerbrochen. Gegen Enzesfeld haben wir unglücklich verloren, gegen Blumau haben wir sehr schlecht gespielt und gegen Teesdorf mussten wir eine weitere Niederlage hinnehmen. Danach ist gegen Alland halbwegs gegangen, gegen Leobersdorf hat die Mannschaft wieder clever gespielt. Vor der Meisterschaft wären wir mit dem Herbst absolut zufrieden gewesen, in der Meisterschaft wären sicher drei Punkte mehr drinnen gewesen und wir hätten noch mehr erreichen können", blickt Trainer Gerhard Fürst auf die vergangenen Monate zurück. Er hatte die Mannschaft interimsmäßig bis Winter übernommen, inzwischen steht fest, das Fürst bis Sommer weitermachen wird.

In der vorletzten Jännerwoche startet Pottenstein in die Vorbereitung auf das Frühjahr, acht Testspiele sind in der Folge geplant. "Wir wollen an der Kondition und Ausdauer arbeiten, hier gibt es innerhalb der Mannschaft ein hohes Gefälle", erklärt Fürst. Neben zwei Langzeitverletzten fällt auch Mario Cvisic derzeit verletzungsbedingt aus, im Kader wird es in der Winterpause aber keine gröberen Veränderungen geben. Abgänge sind keine geplant, bei möglichen Zugängen agiert der Verein ohne großen druck.

"Die ersten drei Teams der Tabelle sind schon stark und sicher die Favoriten auf den Titel. Wir wollen schauen, ob eine Rangverbesserung möglich ist und werden versuchen, im Frühjahr noch um die Spur besser aufzutreten, verspüren dabei aber keinen Druck", erklärt Gerhard Fürst als Ausblick auf die Rückrunde.

 

 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten