Großteil der Mannschaft nach Abstieg gehalten - Leobersdorfs Ziel bleibt nach Platz 3 der Aufstieg

Nach dem Abstieg aus der 1. Klasse fand sich ASC Leobersdorf in der 2. Klasse Triestingtal schnell zurecht, die Mannschaft gewann die ersten vier Spiele und blieb lange Zeit ungeschlagen. Mitte der Saison musste man sich Schönau mit 0:1 geschlagen geben, am letzten Spieltag vor der Winterpause vergab Leobersdorf mit der 0:1 Niederlage gegen Pottenstein eine bessere Platzierung und landete zur Halbzeit mit drei Punkten Rückstand auf Herbstmeister Berndorf auf Rang 3. "Als Absteiger in die letzte Klasse war es schon eine Leistung, einen Großteil der Mannschaft halten zu können, dies hat uns sehr gefreut. Sonst sind wir auf einem guten Weg, der Verein wurde neu aufgestellt und es ist vieles besser geworden, die Nachwuchspflege wurde intensiviert, wir haben eine vernünftige Kantine und auch die Zuschauer sind zufrieden", meint Trainer Josef Degeorgi.

Potential beim Kopfballspiel

"Unser Ziel in dieser Klasse ist es, mit so vielen eigenen Akteuren wie möglich zu spielen. Mit dem Herbst können wir im Großen und Ganzen zufrieden sein. Für unser Team wurde das richtige System gefunden, als Trainer muss man sich danach richten, was für Spieler zur Verfügung stehen", erklärt der Coach des Tabellendritten weiter.

Degeorgi zeigt zudem den Hauptgrund für den Abstieg und gleichzeitig das größte Steigerungspotential bei seiner Mannschaft auf: "Wir hatten nur zwei wirkliche Kopfballspieler in unseren Reihen, jeder Standard für uns war daher mehr oder weniger wertlos, ein Standard gegen uns sorgte dagegen immer für Torgefahr. Uns fehlte bis jetzt einfach die Kopfballhoheit." Im Kader für das Frühjahr soll sich bei Leobersdorf nur wenig ändern, wenn überhaupt, soll daher ein Kopfballspieler die Mannschaft verstärken. Im Winter gab es bis jetzt nur minimale Änderungen, Jan Kompiler kehrte aus der U23 von Kottingbrunn zur alten Wirkungsstätte zurück und ein Spieler aus Deutschland, der zugezogen ist, wird dem Verein nun zur Verfügung stehen.

Am 27. Jänner startet bei Leobersdorf die Vorbereitung und es sind in der Folge vermehrt Tests gegen Mannschaften aus dem Umfeld geplant. Man trifft überwiegend auf Vereine der 2. Klasse, es sind aber auch Spiele gegen Sollenau und Tribuswinkel geplant. "In der 1. Klasse waren von 14 Mannschaften acht bis neun absolut in Ordnung, in der jetzigen 2. Klasse gibt es vier Teams, unter denen es Überraschungen geben kann. Wir wollen noch immer aufsteigen, den Titel aber nicht mit allen Mitteln holen. Berndorf hat sich wieder verstärkt, man wird sehen, wie das Frühjahr läuft", blickt Josef Degeorgi auf ein spannendes Frühjahr.

 

 

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