Längerer Atem - Leobersdorf setzt sich gegen Lanzendorf II noch klar durch

SC Lanzendorf II
ASC Leobersdorf

Vor heimischer Kulisse traf der SC Lanzendorf II in der 3. Runde der 2. Klasse Triestingtal auf ASC Leobersdorf . Lanzendorf II holte mit einer neu zusammengestellten Mannschaft in der 2. Runde gegen Klausen ein 1:1 und schrieb damit erstmals an. Leobersdorf war mit zwei vollen Erfolgen in die Meisterschaft gestartet und hoffte, die weiße Weste zu behalten und damit in der Spitzengruppe zu bleiben.


Heimelf gleicht Rückstand rasch aus

Leobersdorf kann sich gleich zu Beginn ein leichtes Übergewicht erarbeiten und dem Gegner bereits nach wenigen Minuten einen schnellen Dämpfer verpassen. Maximilian Rabl nützt in Minute 9 eine Unachtsamkeit der gegnerischen Abwehr und schließt eine schöne Kombination zum 0:1 ab.

Lanzendorf II nützt aber die erste Gelegenheit und gleicht rasch aus, Raul Toader zieht bei einer Freistoßsituation aus 40 Meter ab und das Leder landet haltbar zum 1:1 im Gehäuse des Gegners. Die Gäste müssen den Ausgleichstreffer zunächst verdauen, sind in der Folge aber die stärkere Mannschaft und versuchen alles, um noch vor der Pause erneut in Führung zu gehen. Lanzendorf II hält aber dagegen, macht die Räume eng und geht mit einem Remis in die Kabine.

Leobersdorf zieht in Hälfte 2 davon

Im Laufe der zweiten Halbzeit merkt man, dass die Gäste körperlich besser aufgestellt sind, Leobersdorf übernimmt immer mehr das Kommando und spielt auf die Führung. Die Heimelf findet vor 60 Fans noch eine Freistoßchance vor, kassiert dann aber noch vier Gegentore.

Maximilian Rabl (69.), Mario Kretl zu Beginn der Schlussviertelstunde, Marco Kaiser in der 81. Minute und Dominik Bauer in Minute 87 sorgen noch für einen sichern 1:5 Erfolg. Leobersdorf feiert damit den dritten Sieg in Serie, spielerisch ist beim einem der Spitzenteams der Liga aber noch deutlich mehr möglich. Lanzendorf II schlägt sich wieder achtbar und zeigt eine faire Partie, kassiert aber die zweite Niederlage. 

Stimme zum Spiel:

Josef Degeorgi (Trainer Leobersdorf): "Wir haben nach dem 1:0 eigentlich alles im Griff gehabt, kassierten aber durch einen haltbaren Freistoß den Ausgleich. Danach mussten wir etwa zittern, waren in der Folge aber das bessere Team und der Sieg war verdient, wen er auch etwas zu hoch ausgefallen ist. Wir waren in Halbzeit 2 körperlich besser, es ist aber sicher noch Luft nach oben."

Die Besten bei Leobersdorf: Marco Kaiser (RV), Maximilian Rabl (ST), Dominik Bauer (LM).

 

 

 

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