Zufriedenstellende Defensivleistungen - Fels blickt für das Frühjahr etwas weiter nach oben

Mit einem ausgeglichenem Torverhältnis von 19:19 beendete USC Fels am Wagram die abgelaufene Hinrunde, fünf Siege standen sieben Niederlagen gegenüber und die Mannschaft überwintert auf Platz 7 der 2. Klasse Wachau. "Mit der Defensivleistung können wir zufrieden sein, wir haben in 12 Spielen nur 19 Tore erhalten. Vier davon kassierten wir ersatzgeschwächt gegen Vorwärts Krems, gegen Arnsdorf ebenfalls vier und drei gegen Getzersdorf. In den restlichen neun Matches erhielten wir nur acht Tore. Durch Verletzungspech und auch Abwesenheit konnten wir dagegen in der Offensive nie in der gleichen Formation spielen und kamen im Angriff nie richtig ins Spiel. Platz 5 war das Ziel für die Hinrunde, wir wollten aber nicht um jeden Preis ganz oben mitspielen. Jetzt sind wir als Siebenter mittendrin", umschreibt Trainer Werner Fischer die Ausgangslage vor dem Frühjahr.

Ersatz gesucht

"Wir haben im Herbst gegen gute Teams teilweise späte Tore bekommen, gegen Getzersdorf hat mein Team geführt und wir hatten auch in Unterzahl Chancen auf einen weiteren Treffer. Wir waren fast nie klar unterlegen, daher kann man mit der Hinrunde nicht unzufrieden sein, aber wir sind auch nicht restlos glücklich. Für das Frühjahr peilen wir noch Platz 5 oder 6 an, wir spielen gegen die direkten Gegner noch daheim", ergänzt der Trainer von Fels.

In der ersten Saisonhälfte musste der Tabellensiebente immer wieder Spieler verletzt vorgeben und auch beide Legionäre mussten zeitweise aussetzen, die Ausfälle wurden aber gut kompensiert. Laut Fischer kann man dem Team bezüglich Leidenschaft und Einsatz sicher keinen Vorwurf machen. In der Transferzeit wird man laut ihm handeln, da man Ersatz holen muss und sich breiter aufstellen will, dazu sollen Akteure aus der Gegend geholt werden. Fels startet nach den Semesterferien mit der Vorbereitung, fünf Testspiele sind bis zum Start der Rückrunde geplant.

Angesprochen auf seine Einschätzung der Liga in der Rückrunde erklärt Werner Fischer: "Getzersdorf will schon seit mehreren Jahren die Meisterschaft an Land ziehen. Bei den ganz vorne liegenden Teams wie Getzersdorf, Albrechtsberg und Vorwärts Krems, wird es interessant, wie es bei ihnen in der Zukunft weitergeht. In der Liga geht es meiner Meinung nach in die Richtung von Spitz und Furth, letztere kommen ganz ohne Legionäre aus. Das Hauptaugenmerk wird darauf gelegt werden, den Verein auf gesunde Beine zu stellen, wir legen Wert auf das Kollektiv und setzen unsere Mittel daher sehr sorgsam ein."

 

 

 

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