SC Sitzenberg-Reidling holt Stürmer-Kracher

Die Herbstsaison des SC Sitzenberg-Reidling ist für Trainer Armin Wodiczka sehr zufriedenstellend verlaufen. Mit 29 Zählern steht man am zweiten Platz der Tabelle der 2. Klasse Wachau/Donau, lediglich einen Punkt hinter Leader Hadersdorf. Im Anbetracht der Tatsache, dass man gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte im Frühjahr zuhause spielt und mit Lubos Halabrin einen richtigen Kracher holen konnte, blicken die Sitzenberger hoffnungsvoll ins Frühjahr. 

Das Fazit zur Hinrunde fällt bei Wodiczka aus mehreren Gründen positiv aus. Seine Mannen haben nur viermal nicht gewonnen, nur Hadersdorf hat weniger Matches verloren als Sitzenberg. „Wir haben durchwegs sehr erfolgreich gespielt, gegen sehr starke Felser, einen Rückstand wettgemacht, in Tulbing, wo sich viele Mannschaften schwer tun, leider verloren, dann aber wieder ausgezeichnete Leistungen geboten wie auswärts gegen Getzersdorf. Auf unserem Platz empfangen wir im Frühjahr viele Mannschaften der oberen Tabellenhälfte und das kommt uns sicher zu gute, weil wir spielerisch eine gute Mannschaft sind. Zudem haben wir das beste Torverhältnis, von dem man sich allerdings nichts kaufen kann, weil das direkte Duell vorher zählt. Wir sind in allen Wertungen also vorne dabei, haben mit Wedlich einen Stürmer, der viele Tore erzielt und sind nur einen Punkt hinter dem Ersten", analysiert der Trainer der Stizenberger den Herbst ausführlich und blickt dem Frühjahr positiv entgegen.

Halabrin dockt in Sitzenberg-Reidling an

Am Spielersektor hat der SC Stizenberg-Reidling echte Top-News zu berichten. Mit Lubos Halabrin holt man zusätzlich zu Martin Wedlich einen echten Top Stürmer aus Atzenbrugg, der sich im Unterhaus schon einen Namen gemacht hat. Die Favoritenrolle möchte Wodiczka dadurch aber nicht einnehmen.„Viele werden uns in dieser Hinsicht die Favoritenrolle zuschieben, weil wir mit vier Legionären agieren, vorne ist trotzdem alles knapp und wir werden sehen wer am Ende der Saison vorne steht. Zwentendorf hat die besten Spieler hergegeben, da glaube ich, dass sie sich aus dem Titelrennen verabschieden werden, ansonsten kämpfen viele Mannschaften um die Meisterschaft mit." 

Trainingslager in Belek geplant

Mit einem Aufgebot von über 30 Leuten geht es für den SC Sitzenberg-Reidling heuer auf Trainingslager nach Belek. „Das ist schon etwas besonderes, dass wir da so eine Geschlossenheit an den Tag legen, weil sich die Spieler das selbst zahlen und das wird uns in gewissen Hinsichten sicher noch stärker machen. Ansonsten starten wir am 6. Februar in die Vorbereitung, werden pro Woche zwei bis drei Trainingseinheiten absolvieren, je nachdem wie viele Vorbereitunsspiele wir haben. Zudem werden wir taktisch etwas adaptieren, weil ich immer mit einem Stürmer spielen ließ, werden wir nun auf einen Doppelsturm mit Wedlich und Halabrin umstellen. Das Gute ist, dass viele meiner Akteure vielseitig einsetzbar sind und wir da gut aufgestellt sind", verspürt Armin Wodiczka schon Vorfreude bis es losgeht.