Entscheidung zu Beginn der Schlussphase - Lichtenau schlägt St. Leonhard

St. Leonhard/HW
SV Lichtenau

Am Samstag war in der 3. Runde der 2. Klasse Wachau auch USV St. Leonhard/HW aktiv, traf dabei auf SV Lichtenau und kämpfte zuhause um drei Punkte. St. Leonhard wartete nach drei Spielen noch auf den ersten Punktegewinn, Lichtenau war nach drei Matches noch ungeschlagen und wollte diese Serie möglichst fortführen.

Ausgleich knapp vor der Pause

Zu Beginn des Matches hört der Regenschauer auf und der Platz ist gut bespielbar, die Heimelf versucht von Beginn weg mit hohen Bällen an die Spitze für Gefahr zu sorgen. St. Leonhard ist vor 90 Fans in den ersten zehn Minuten auch das gefährlichere Team und erarbeitet zwei 100%ige Möglichkeiten auf die Führung, die Gäste werden danach auch besser. 

In der Schlussphase von Hälfte 1 gelingt St. Leonhard der erste Treffer, nach einem hohen Ball und einer Weitergabe setzt sich Andreas Steiner in Minute 37 im direkten Duell durch, behält die Nerven und stellt auf 1:0. Lichtenau reklamiert, dass der Passgeber im Abseits gestanden ist, der Schiedsrichter zählt das Tor. Die Gäste gleichen aber noch vor der Pause aus, nach Angriff über die rechte Seite und Stanglpass in den 16er versenkt Tomas Kubik nach 45 Minuten den Ball im gegnerischen Tor zum 1:1.

Lichtenau dreht Match

Nach dem Seitenwechsel ist Lichtenau besser auf die Spielart des Gegners eingestellt, das Auswärtsteam ist nun stärker und findet auch Chancen auf die Führung vor. Das Match bleibt auf dem kleinen Platz aber lange offen, ehe Lichtenau zu Beginn der Schlussphase erstmals in Führung geht.

In der 75. Minute findet der gegnerische Tormann in Jakob Mistelbauer seinen Meister, der aus 20 Meter abzieht und mit einem Schuss ins Kreuzeck auf 1:2 stellt. St. Leonhard macht nun hinten auf und drängt auf den Ausgleich, Lichtenau hat das Geschehen in den letzten Minuten aber im Griff und setzt sich am Ende knapp durch. 

Stimme zum Spiel:

Wolfgang Griener (Trainer Lichtenau): "Wir konnten uns zu Beginn nur schwer auf das Spiel des Gegners einstellen, sie haben immer nur mit hohen Bällen nach vorne gespielt und damit für Gefahr gesorgt. So gingen sie auch in Führung, wir konnten aber vor der Pause ausgleichen. Nach der Halbzeit waren wir besser und dabei auf den Gegner eingestellt, nach dem 1:0 hat St. Leonhard zwar noch gedrängt, wir hatten das sehr hart geführte Spiel aber bis zum Schluss im Griff."

 

 

 

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