Torreicher Schlagabtausch ohne Sieger - Spitz und Droß teilen sich die Punkte

SV Spitz
SV Droß

In der 2. Klasse Wachau empfing der Tabellensechste SV Spitz/Donau in der 20. Runde den Tabellenneunten SV Droß. Spitz kassierte zuletzt innerhalb von wenigen Tagen zwei Niederlagen in Folge und hoffte nun auf die Rückkehr auf die Erfolgspur. Droß wartete noch länger auf einen Punktgewinn und wollte die Negativserie möglichst stoppen. In der letzten Begegnung der beiden Teams hatte Spitz im Herbst mit 3:1 das bessere Ende für sich.


Fünf Tore in Hälfte 1

Vor 100 Fans entwickelt sich bei schwierigen Verhältnissen von Beginn weg ein interessantes und intensives Match, die Gäste starten etwas besser und gehen relativ rasch in Front. Der heimische Keeper wehrt zunächst noch den ersten Schuss ab, Josef Gruza verwertet in Minute 13 aber den Abstauber zum 0:1. 

Spitz kann den Schock über das Gegentor Mitte des Abschnittes abschütteln und dreht die Partie mit einem Doppelschlag, Dominik Rester (25.) und der auffällige Ladislav Onofrej (29.) stellen mit erfolgreichen Abschlüssen innerhalb des 16ers auf 2:1.

Die Schlussphase gehört aber wieder Droß, die Gäste finden zurück ins Match und drehen wiederum die Begegnung. Josef Gruza schnürt dabei schon in Hälfte 1 seinen Triplepack, zunächst versenkt der Offensivmann nach schöner Vorarbeit und 36 Minuten den Ball im gegnerischen Tor zum 2:2 und in der 38. Minute trifft er aus spitzem Winkel zum 2:3 Pausenstand.

Was ist denn jetzt los!? Der zweite Doppelschlag, jetzt von den Gästen! Erneut ist es Josef Gruza. Diesmal trifft er aus spitzen Winkel nach einer schönem Einzelaktion! Gemma!

Thiemo Tiefenbacher, Ticker-Reporter

Heimelf gleicht noch zweimal aus

Auch der zweite Abschnitt ist ein ständiges Hin und Her, Spitz gleicht knapp nach Wiederbeginn durch Wolfgang Rauch aus, er muss das Leder aus kurzer Distanz nur noch einschieben (50.). Droß zeigt sich nur kurz geschockt und lässt Minuten später seine Fans zum 3:4 jubeln. Torschütze: Mile Krivaja, der mit einem Weitschuss ins Kreuzeck anschreibt (55.).

Wieder nur wenige Angriffe später ist der Gleichstand wiederhergestellt, in der 60. Minute netzt Ladislav Onofrej im zweiten Versuch zum 4:4 ein. In der Schlussphase finden beide Seiten Chancen auf die Entscheidung vor, in der Nachspielzeit reklamiert die Heimelf noch vergeblich einen Elfmeter. Es bleibt bis zum Schluss beim 4:4. 

Stimme zum Spiel:

Andreas Pfister (Obmann Spitz): "Wenn man zu Hause vier Treffer erhält, kann man nicht ganz zufrieden sein. Wir sind zurückgekommen und kämpften uns zweimal wieder ins Spiel, es wäre noch mehr drinnen gewesen. In der 91. Minute wurde uns leider ein klarer Elfmeter nicht gegeben, es wäre aber auch nicht gerecht gewesen. Jetzt hoffen wir, dass die Mannschaft im nächsten Match wieder mehr Punkte mitnehmen kann."

Die Besten: Ladislav Onofrej (6er/10er) bzw. Josef Gruza (ST).

 

 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten